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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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der im höchsten Grad anstößig oder, wie Dogberry sagt, ,ganztolerabel und nicht zu prästiren' ist."

Gleichwohl handelt stch'S um eine Thatsache, und es liegtnur in der Natur derselben, daß sich die Gefühle nicht von ihrloszählen können."

Je unwidersprechlicher ein Thatbestand ist, desto weniger wirder Beifall finden. Man bringt eine Stellung in der Gesellschaftwohl mit Reichthum und anderweitigem Besitz in Verbindung', abernicht mit Farmen, und je länger man letztere in einer Familiehatte, desto schlimmer ist es."

Ich glaube, Jack," fügte Onkel Ro bei,daß bei uns dasGegentheil von dem stattfindet, was in der ganzen übrigen WeltGeltung hat. Man ist der Anficht, die Ansprüche einer Familiewerden durch die Zeit eher vermindert, als verstärkt."

Gewiß," antwortete Dunning, ohne mir Gelegenheit zugeben, etwas beizufügen.Erinnert Ihr Euch noch jenes albernenBriefs, den Ihr mir Einmal aus der Schweiz in Betreff einerFamilie, de Blonai genannt, schriebt? Ihr sagtet, sie Hause schonetliche sechs- oder achthundert Jahre auf einem kleinen Felsenschlöß-lein, und wußtet mir nicht genug zu erzählen von der Achtung undVerehrung, welche dieser Umstand wecke. Na, alles dieß war sehrthöricht, wie Ihr bei Gelegenheit Eures Jucognitobesuchs zu Ra-vensnest finden werdet. Ich will dem Resultat der Belehrung, dieIhr dort zu gewärtigen habt, nicht vorgreifen, aber geht immerhinin diese Schule."

Die Renffellaers und andere große Grundeigenthümer, welcheBesitzthümer mit eisernen Verträgen haben, werden wahrscheinlichnicht geneigt seyn, sie aufzugeben, wenn man ihnen nicht Bedingun-gen stellt, die ihnen zusagen," bemerkte mein Onkel.Keinesfallskann die unbedeutende Steuer', von der Hugh sprach, einen Anlaßdafür abgeben. Was verspricht sich also die Gesetzgebung von Er-laffung einer derartigen Auflage?"