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für Paffend, den Uebelstand unverholen zuzugestehen, wäre es auchnur zur Belehrung eines gewissen Theils meiner Mitbürger, welchein Betreff dieses Punkts an einer gewissen Verblendung leiden.Was die Vergleichung der Bai von New-Nork mit der von Neapelbetrifft, so mag ich mich um der spießbürgerlichen Gefühle vonBroadway und Bondstreet willen ebenso wenig einer solchen Thor-heit schuldig machen, als ich den Handel des alten Parthenopedem des alten New-Dork an die Seite stellen möchte, um dadurchin den Busen irgend eines Bottegajo von Toledo oder von demChiaja selbstgefällige Empfindungen zu wecken. Unser schnell zu-nehmendes Manhattan ist in seiner Art eine große Stadt, einwundervoller Platz, der meiner Ansicht nach, was Unternehmungs-geist und Geschäftsthätigkeit betrifft, aus Erden nicht seines Gleichenhat; es wäre daher nicht leicht, einen derartigen Ort durch Spöt-teleien und Hindeutungen auf den positiven Stand der neuen Weltlächerlich zu machen, obschon er durch eine Vergleichung mit London,Paris, Wien und Petersburg weit verlieren müßte. Der Manhat-tanese trägt sich viel zu viel mit der amerikanischen Vorstellung vonder Gewalt der Zahlen und glaubt daher, daß der höhere Rang,den eine Stadt einnimmt, gleichfalls durch Majoritäten zu erzielensey. Aber nein — laßt uns stets des alten Sprüchleins eingedenkseyn: »nv sutor Ultra oregicksm." New-Dork kann Wohl die Kö-nigin des „Geschäftslebens," nicht aber die Königin der Welt ge-nannt werden.
Jeder, der von Reisen zurückkömmt, sollte einen Beitragzu dem allgemeinen Wiffensvorrath mitbringen; ich will dahermeinen Mitbürgern einen Wink geben, der ihnen, wie ichglaube, als Maßstab dienen und sie an einem gewissen moralischenPulsschlag erkennen lassen kann, wann ihre Vaterstadt sich wirklichzur Höhe einer eigentlichen Großstadt aufzuschwingen beginnt. Alsguten Grundsatz kann man wohl betrachten, daß die Einfachheit andie Stelle der Anmaßung treten müsse; da aber die Erkenntniß, ob