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rührte; „ich habe eben am Bord des Packetschiffs falsche Nameneintragen lassen, und wir werden alle unsre Freunde überraschen.Unsere Leute kennen wir so weit, daß wir sicher seyn dürfen, wederJakob noch Dein Diener wird uns verrathen, und wenn wir jeetwas befürchten, so können wir sie ja über England nach Hauseschicken. Wir beide haben Effekten in London, nach denen mansehen muß, und die Bursche gehen dann über Liverpool. Dies istein guter Gedanke, und ich freue mich, daß er mir glücklicherweisenoch eingefallen ist."
„Ich habe durchaus nichts dagegen einzuwenden, Sir. Ohne-hin nützt mich zur See mein Diener ebenso wenig, als ein Auto-mat, und es ist mir lieb, wenn ich sein Jammergesicht nicht sehenmuß. Er ist zwar ein Kapitalbursche auf dem Lande, aber einewahre Niobe, wenn er auf dem Salzwaffer dahinschwimmen soll."
Die Sache wurde in's Reine gebracht, und ein paar Tagespäter brachen unsere beiden Leibdiener, d. h. Jakob, der Schwarze,und Hubert, der Deutsche, nach England auf. Die Wohnungin Paris, von welcher mein Onkel stets behauptete, ich müssemit meiner jungen Braut einen Winter in derselben zubrin-gen, wurde auss Neue vermiethet und wir traten in einer Artvon Jncognito den Weg nach Havre an. Auf dem Packetboothatten wir ein Erkanntwerden nicht zu besorgen, um so weniger,da wir zuvor schon die Ueberzeugung eingeholt hatten, daß sichkeine Bekannten in dem Schiff befanden. Ich hatte eine großeFamilienähnlichkeit mit meinem Onkel, weßhalb wir uns für Vaterund Sohn ausgaben. Onkel Ro war der alte Mr. Davidsonund ich der junge Mr. Davidson aus Maryland — oder Meir-r-land — wie der Name im dorischen Dialekte dieses Staates lau-tet. Dieser Theil der Täuschung hatte eigentlich keine andere Be-helligung für uns, als daß ich meinen angeblichen Vater nichtOnkel nennen durfte, da ein derartiger Verstoß natürlich untereiner fremden Gesellschaft aufgefallen wäre.