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durch Einschüchterung im ruhigen Besitz ihres gesetzlichen Eigenthumsgestört werden. Ist der Staat der Ansicht, daß ein derartiger Besitz-stand dem Gesammtwohl nachtheilig sei, so möge er das Beispiel nach-ahmen, welches England gegen die Sklavenhalter beobachtete — ergebe ihnen eine volle Entschädigung, bedrücke sie aber nicht durchTaren, ungerechte Gesetze und Belästigungen aller Art. Doch genugdavon vor der Hand, Hugh, wir werden die Sache zum Ueberdrusihören müssen; wenn wir nach Hause kommen. Unter meinenBriefen habe ich einige von meinen übrigen Mündeln."
„,Noch immer die alte Leyer von meiner Tochter/ Sir," ant-wortete ich lachend. „Ich hoffe, daß die lebhafte Miß HenricttaColdbrooke und die sittsame Anna Marston sich vollkommen wohlbefinden?"
„Beide erfreuen sich einer trefflichen Gesundheit und schreibenganz bezaubernd. Ich muß Dich doch Henriettas Brief lesen lassen,da er ihr meiner Ansicht nach sehr zur Ehre gereicht. — Geduldedich einen Augenblick, ich hole ihn aus meinem Zimmer."
Ich muß hier den Leser in ein Geheimniß einweihen, dasmit dem Verlauf meiner Geschichte in einiger Beziehung steht.Ehe ich die Heimath verließ, war der vergebliche Versuch mit mirgemacht worden, mich zu veranlassen, daß ich mich mit einer von dreijungen Damen — mit Miß Henrietta Coldbrooke, mit MißAnna Marston oder mit Miß Opportunith Newcome verlobe. Fürdie beiden Ersteren hatte mein Onkel Ro das Wort geführt, da erals ihr Vormund ein natürliches Interesse dabei hatte, für sse einePartie ausfindig zu machen, die ihm als eine gute vorkam, wäh-rend die Manöver zu Gunsten der Miß Opportunith Newcomevon ihr selbst ausgiengen. Unter solchen Umständen mag es daherwohl paffend sehn, einiges über die Persönlichkeit dieser jungenDamen zu sagen.
Miß Henrietta Coldbrooke war die Tochter eines Engländersvon guter Familie und einigem Vermögen, der sich in Amerika nie-