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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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In einer schlechten Sache wird allein aufgeboten, was ihrmöglicherweise einigen Anstrich geben kann. Wer gute, rechtmäßigeAnsprüche an ein Eigenthum hat, wird nie daran denken, diese nochdurch weitere scheinbare unterstützen zu wollen, und ein Gesetzgeber,der seine Maßregeln durch gute, zureichende, vor Gott und Men-schen Stich haltende Gründe zu belegen weiß, braucht nicht zuUmschweifen seine Zuflucht zu nehmen. Wenn die Antirenters imRecht wären, hätten sie nicht nöthig, steh in geheiine Verbindungeneinzulassen, Masken vorzunehmen, mit Blut- und Dounernamenzu prunken und die Gesetzgebung des Landes durch besondere Agentenzu bearbeiten. Das Recht bedarf keiner falschen Beihülfe, um sichals solches geltend zu machen, aber das Unrecht muß alle Hülfs-mittel aufbieten, die es für seinen Dienst pressen kann. Dein Kir-chenstuhl heißt aristokratisch, obschon er keine politische Gewalt ver-leiht; man nennt ihn ein Adelspateut, obgleich durch ihn eine Be-rechtigung weder gegeben noch genommen wird, und er ist nebstDeiner Person verhaßt aus dem einfachen Grunde, weil Dudarin fitzen kannst, ohne Dich lächerlich zu machen. Vermuthlichhast Du die Zeitung, die ich Dir mittheilte, noch nicht sorgfältigdurchgelesen?"

Genug, um die Ueberzeugung zu gewinnen, daß sie mit hohlenFloskeln angefüllt find."

Mit etwas Schlimmerem, als mit Floskeln, Hugh. Du fin-dest darin die grundsatzlosesten Ansichten und die schändlichsten Ge-sinnungen, welche die arme Menschennatur herabwürdigen können.Einige von den Reformern machen den Vorschlag, Niemand solle mehrals tausend Acres Land besitzen, während andere den sehr vernünftigenGrundsatz aufstellen, daß dem Einzelnen nur so viel Landbesitz zu-stehe, als er bewirthschaften könne. Wie ich höre, find in letzteremSinne sogar Petitionen an die Gesetzgebung eingereicht worden."

Diese hat aber weder in der Debatte noch sonst Notiz davon