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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
Entstehung
Seite
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so gelegen ist, daß er bequem nach dem Stande der Dinge sehenkann. Das Hans bleibt ihm, aber seine Angelegenheiten gewinneneine ganz andere Gestaltung, weil da eine Partie, welche eineneinfachen, billigen Handel zu machen wünscht, bessere Bedingungenfordert, als ihr durch den Vertrag zugesichert wurden. Es wundertmich nur, ob Seine Ercellenz nicht gleichfalls einen Rath für dieGrundbesitzer bereit hat, was sie mit ihrem Geld anfangen sollen,wenn sie es kriegen. Neue Ländereien kaufen und neue Häuserbauen, aus denen sie wieder verjagt werden, wenn eine neue Bandevon Pächtern über Aristokratie zu schreien beliebt und ihre eigeneLiebe zur Demokratie durch den Wunsch an den Tag legt, anderein den Troß herunter zu zerren und sich selbst in ihre Stellungeinzuschieben?"

Du hast wieder Recht, Hngh; aber es ist die Erbsünde Ame-rika's, im Leben nur ein Mittel zu sehen, das ohne Unterlaß welt-lichen Zwecken dienen muß. Ich stehe dafür, es lassen sich Leuteunter uns finden, welche es für die größte Anmaßung erklärenwürden, wenn 'jemand ein großes Haus für sich bauen und durchseine Lebensweise andeuten wollte, daß er mit seinen gegenwärtigenMitteln zufrieden ist und sie weiter zu vermehren wünscht. Zugleicher Zeit sahen sie in der gesetzwidrigen Einmischung des Gou-verneurs die liebenswürdigste Bescheidenheit und die reinste Hand-habung der Rechtsgleichheit! Dein Gedanke in Betreff des Hausesgefällt mir sehr wohl. Um dem , Geist' der New-Uorker Institutionenzu entsprechen, dürste es für einen New-Uorker Landbesitzer wohlgerathen seyn, es auf Räder zu setzen, damit er seinen Wohnplatznach irgend einem neuen Grundstücke schaffen könne, wenn es etwaseinen Pächtern beliebt, ihn auszukaufen."

Glaubt Ihr wohl, die Renssellaers werden sich mit Geldabfinden lassen und mit dem Kapital der Rente, zu siebe» Prozentberechnet, Land ankaufen, nachdem sie die Unsicherheit derartigerBesitzungen unter uns kennen gelernt haben?"