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26 (1847) Ravensnest, oder die Rothhäute : eine Erzählung
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von Seiten der Staatsgewalt, gut und thatkräftig ausgeführt,würde die Hälfte der ,Zusehens' aus den Reihen der Unzufriedenenin die des gesetzlichen Ansehens herübergelvckt haben, denn die mei-sten von diesen Leuten wollen nur gemächlich leben und militärischeParade machen. Statt dessen hat der gesetzgebende Körper imwesentlichen nichts gethan, bis es wirklich zum Blutvergießen ge-kommen und der Aufstand nicht nur zum Schimpf für den Staatund das Land, sondern auch den Gutgesinnten in den unruhigenCounties sowohl, als auch denen, welchen ihr Eigenthum vorent-halten blieb, völlig unerträglich geworden war. Jetzt wurde frei-lich das Gesetz erlassen, welches schon im ersten Jahr des JnschenS-Systems hätte in Wirksamkeit treten sollen, ein Gesetz, welches esfür ein Capitalverbrechen erklärt, bewaffnet und verkleidet sich be-treten zu lassen. Dunning schreibt mir übrigens, dieses Gesetzwerde namentlich in Delaware und Shöharie offen verhöhnt, dennganze Banden von Jnschens, wohl tausend Mann stark, zögen be-waffnet und in vollem Costüm aus, um Erecutionen oder Verkäufezu hindern. Wo dies enden wird, weiß der Himmel!"

Man befürchtet also allen Ernstes einen Bürgerkrieg?"

Es ist unmöglich zu sagen, wie weit falsche Grundsätze füh-ren mögen, wenn man sie in einem Lande, wie das unsere, er-starken und sich verbreiten läßt. Gleichwohl ist der Aufstand alssolcher nur eine armselige Kundgebung und könnte, sobald einethatkräftige Erecutiv-Mannschaft versammelt wäre, in zehn Tagenbeschwichtigt werden. In einzelnen Punkten hat sich der gegen-wärtige Gouverneur vollkommen gut benommen, in andern aber,so weit mir ein Urtheil zusteht, die Rechtsverhältnisse in einerWeise beeinträchtigt, daß man, wenn es ja noch möglich ist, Jahredazu brauchen wird, sie wieder zu ordnen."

Ihr setzt mich in Erstaunen, Sir, um so mehr, weil ichweiß, daß Ihr in der Regel die politischen Ansichten der Partei,welche jetzt im Besitz der Gewalt ist, theilt."