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wünscht natürlich, uns zn sehen, und dich insbesondere. Enkel findstets die Lieblinge der Großmütter."
„Ich freue mich, Sir, dieß zu hören, denn bei meinem Ein-tritt ins Zimmer befürchtete ich wahrhaftig, Ihr hättet unangenehmeNachrichten erhalten."
„Und ist alle die Kunde, die dir nach so langem Schweigenzugegangen, erfreulich?"
„Ich versichere Euch, daß ich keine unangenehme Botschaft da-runter habe. Patt schreibt mit der bezauberndsten Heiterkeit, undich kann mir denken, daß sie in der Zwischenzeit zu einer bezau-bernden Schönheit herangewachsen ist, obschon fie meint, man haltefie im allgemeinen für ein ziemlich einfaches Ding. Doch dies istunmöglich. Ihr wißt ja — als wir das fünfzehnjährige Mäd-chen verließen, konnte man stch von ihr eine künftige große Schön-heit versprechen."
„Du hast Recht, wenn du sagst, Martha Littlepage könnenicht anders, als schön sein, denn in einem Alter von fünfzehn läßtsich in Amerika mit Sicherheit voraussagen, wie sich die reifereJungfrau machen wird. Deine Schwester will dir eine angenehmeUeberraschung bereiten. Ich habe von alten Leuten gehört, siegleiche meiner Mutter um dieselbe Lebenszeit, und der Name DusMalbone galt vordem in den Wäldern als eine Art von Toast."
„Ohne Zweifel ists so, wie Ihr denkt, namentlich da ich inihren Briefen einige Anspielungen auf einen gewissen Harry Beek-man finde, durch die ich mich an Mr. Harrys Stelle sehr ge-schmeichelt fühlen würde. Kennt Ihr vielleicht eine Familie Beek-man, Sir?"
Mein Onkel blickte bei dieser Frage etwas überrascht auf.Als ächter New-Porker von Geburt, Gefühl und Verwandtschaft,hielt er die alten Namen der Kolonie und des Staats in hohenEhren: auch war ich oft Zeuge gewesen, wie er die neuen An-kömmlinge aus meiner Periode verspottete, die unter uns erschienen