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daß die amerikanische Gesellschaft im gewöhnlichen Sinn diesesWortes so wohl geordnet, so geschmackreich, so umgänglich, so an-genehm oder so belehrend und nutzbringend sey, wie die in fastjedem europäischen Lande meiner Bekanntschaft. Ich bin nie derAnsicht gewesen, ein Mann, der Muße hat und nicht von einerliebenden Familie umgeben ist, könne sich in der Heimath nur halb sosehr vergnügen, wie in diesen: Theile der Welt, und ich nehme daherkeinen Anstand, einzuräumen, daß, was Geistesbildung betrifft, diemeisten Gentlemen in einer großen europäischen Hauptstadt jedenTag so viel erleben können, als zu New-Vork, Philadelphia undBaltimore in einer ganzen Woche/'
„Wie ich bemerke, Sir, schließt Ihr Boston nicht mit ein."
„Von Boston spreche ich nicht. Der Geist wird dort hartgespornt, und man thut besser, wenn man sich mit einem solchenZustand der Dinge gar nicht befaßt. Hat aber ein Mann odereine Frau von Geschmack und allgemeiner feiner Bildung freieZeit, so behaupte ich, daß, eeteris xaribns, derartige Personensich in Europa weit besser vergnügen können, als in Amerika; diePhilosophen aber, die Philanthropen, die National-Oekonomen, —mit einem Worte die Patrioten können sich wohl in den Elementenhoher National-Neberlegenheit, wie man sie in Amerika findet, glück-lich fühlen."
„Ich hoffe, diese Elemente stehen nicht so hoch, daß sie nichtim Nothfall zu erreichen wären, Onkel Ro?"
„Dies hat keine sonderlichen Schwierigkeiten, mein Junge.Betrachte nur vornweg die Gleichheit der Gesetze; sie hat ihreGrundlage in den Prinzipien einer natürlichen Gerechtigkeit und istfür das Wohl der Gesellschaft berechnet — für den Armen so gutwie für den Reichen."
„Erlaubt mir die Frage, ob sie den Reichen in gleicher Weisezu gnt kommen, wie den Armen?"
„Na, ich will zugeben, daß in diesem besondern Punkte ein