tragen, welcher durch das ungeheure Anwachsen der Stadt Newyorkschnell zu einem bedeutenden Werth gelangt war; da er außerdemvon früh an seinen Geschmack durch Reisen gebildet hatte, so lages ganz in der Natur der Sache, daß er diejenigen Gegenden auf-suchte, die ihm am meisten gefielen.
Roger Littlepage war im Jahre 1788 geboren und der zweiteSohn meines Großvaters Mordaunt Littlepage aus dessen Ehe mitUrsula Malbone. Mein Vater Malbone Littlepage war der ältesteSprößling dieser Verbindung und würde, wenn er seine Elternüberlebt hätte, kraft seines Erstgcburtsrechts die Besitzung Ravens-nest geerbt haben. Da er jedoch in jungen Jahren starb, trat ichin einem Alter von kaum achtzehn das Erbe des Eigenthumsan, welches ihm zugefallen wäre. Auf meinen Onkel No kamenSatanstoe und Lilacsbush, zwei Landhäuser und Meiereien, die,wenn sie auch nicht den Namen großer Besitzungen verdienten,im Lauf der Zeit doch weit werthvoller wurden, als die großeBodenfläche, welche das Erbtheil des ältern Bruders war. MeinGroßvater hatte ein bedeutendes Vermögen besessen, da nicht nurdie Habe der Littlepages, sondern auch die der noch reicheren Fa-milie Mordaunt nebst einigen sehr freigebigen Vermächtnissen einesgewissen Obristen Dirck Follock oder Van Valkenburgh auf ihn ge-fallen waren; letzterer hatte nämlich, obschon nur in einem entfern-ter» Verwandtschaftsgrade zu uns stehend, die Nachkömmlinge meinerUrgroßmutter Anneke Mordaunt zu seinen Erben ernannt. Dem-gemäß traf auf jedes von uns ein schöner Antheil. Meine Tantenerhielten reiche Vermächtnisse in Hypotheken auf das Gut Mooseridgenebst einigen Bauplätzen in der Stadt, während auf meine Schwesterreine sünfzigtausend Dollars in Geld kamen. Auch mir warenStadtbauplätze zugefallen, die in der Folge sehr einträglich wurden,und ein besonders verordnetes Minderjährigkeitsverhältniß von siebenJahren hatte mein in Newyorker Staatspapicren angelegtes Kapitalauf eine Weise anwachsen lassen, daß ich einer schönen Zukunft ent-