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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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eigenen StaaiSgemach eilte. Während die Scesoldaien an derSchiffsseite Heranstiegen, begab sich Kapitän Truck wieder hinab,verbrachte eine Minute in seinem eigenen Zimmer und ging danndurch die Kajüte nach dem des Verbrechers hinüber. Er öffnetedie Thüre, ohne anzupochen, und fand, wie der Unglückliche ebeneine Pistole an den Kopf gesetzt hatte, so daß er gerade noch rechtkam, um die Katastrophe zu verhindern. In dem Gesichte desUnglücklichen war die Verzweiflung in so grellen Zügen abgebildet,daß sich Kapitän Truck, welcher, wenn Handeln nothwendig war,nicht viele Worie zu machen Pflegte, aller Verweise und Vorstel-lungen enthielt. Nachdem er den beabsichtigten Selbstmord verei-telt hatte, zählte er Sandon gelassen die fünf und dreißig Pfundhin, welche für dessen Ucberfahrt bezahlt worden waren, und for-derte ihn auf, sie einzustecken.

Ich habe dieses Geld unter der Bedingung empfangen, Euchwohlbehalten nach New-Dork zu bringen," sagte er,und da ichmeinerseits den Vertrag nicht erfüllen kann, so halte ich es nurfür billig, die bezogene Summe zurückzuzahlen. Sie kann Euchwährend der Untersuchung nützlich werden."

Wird man mich Wohl hängen?" fragte Mr. Sandon miterstickter Stimme und eigentlich kindischer Zaghaftigkeit.

Das Eintreten der Seesoldaten beugte der Antwort vor. Siebemächtigten sich des Verbrechers, nahmen seine Habseligkeiten, dieman ihnen andeutete, in Empfang und schafften ihn mit der ge-wöhnlichen militärischen Schnelligkeit nach dem Boote. Nachdemdies geschehen war, ruderte der Kutter von dem Paketschiffe wegund wurde bald nachher wieder auf das Deck der Korvette gehißt.Einen Monat später entleibte sich das unglückliche Opfer einerLeidenschaft für Tand und Spielereien in London, als er eben nachNewgate gebracht werden sollte, und ein halb Jahr nachher starbseine unglückliche Schwester an einem gebrochenen Herzen.