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„Wie, wollt Ihr mich ohne Heller in einem fremden Landelassen?" rief der Verbrecher im Tone des Vorwurfs.
„Ohne Heller — in einem fremden Lande?" wiederholte Mr.Green, indem er über seine Brille zuerst nach Mr. Truck, dannnach Mr. Sandon hinblickte. „Was Euch nicht gehört, muß zu-rückcrstattet werden, und wenn Ihr Euch das Hemd vom Leibeziehen müßtet. Jedes Pfund, das Ihr habt, gehört dem Staateund Niemand anders."
„Ich bitte um Verzeihung, Mr. Green — und Ihr sepdWahrhaftig grün genug, wenn Ihr dergleichen Sätze aufstellt, inwelchen weder Vattel, noch die revidirten Statuten Euch unter-stützen werden," unterbrach ihn Kapitän Truck. „Die Effekteneines Passagiers können nicht aus dem Schisse entfernt werden, bisseine Neberfahrt bezahlt ist."
„Dies bestreite ich in allen Fällen, in welchen die königlichenEinkünfte benachtheiligt werden könnten, Sir. Die Ansprüche derRegierung gehen allen andern vor, und das Geld, welches einmalder Krone gehört hat und von der Krone nicht regelmäßig ausbe-zahlt wurde, bleibt immerhin Kroneigenthum."
„Was schecre ich mich um Kronen und Krönungen! Wie mirvorkömmt, meint Ihr, Meister Green, Ihr sprechet in Somerset-House."
Nun war Mr. Green ein Stern von so vollkommen bestimmterBahn, daß seine Ideen selten in der Tangente ihres gewohntenUmlaufs abwichen. Er hatte so oft sagen hören, England herrscheüber die Colonieen, über den Osten und Westen, über Canada,das Cap und Neu-Süd-WaleS, daß es ihm nicht leicht wurde, sichzu denken, er könnte außer dem Einfluß der britischen Gesetze ste-hen. Hätte er die Heimath verlassen, um auSzuwandern oderauch nur zu reisen , so würde sein Geist vielleicht gleicheren Schrittmit dem Körper gehalten haben; so aber war er in aller Hast, dieAmtsbrille noch auf der Nase, von seinem Pult abberusen wor-