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indolenter Ehrlichkeit treulich nachgesolgt war. Er betrachtete die Un-terschlagung oder den Diebstahl — denn das Vergehen konnte kaummilder bezeichnet werden,—als einen Schimpf für die ganze Beamten-Körperschaft, zu der er gehörte und zugleich als ein Brandmal aufden Namen desjenigen, welchen er stets als ein nachahmenswertstesVorbild treuen GeschästSeiferS betrachtet halte. Man kann sichdaber wohl denken, daß dieser Mann nicht in der Stimmung war,den Verbrecher mit Nachsicht zu behandeln.
„Saunders," sagte Kapitän Truck in dem strengen Tone, mitwelchem er oft die Topgasten anzubreien pflegte und aus dem zuentnehmen war, daß man in Erfüllung eines Befehls nicht säumendurfte, wenn man den Commandeur nicht aufbringen wollte. Gehtnach dem Gemache des Menschen, der sich selbst zum SirGeorge Tcmplemore gemacht hat — vermeldet ihm meinCvmpliment — merkt wohl auf, was ich Euch sage, Mr. SaunderS —vermeldet ihm Kapitän Trucks Complimcnt und bedeutet ihm, daßich auf die Ehre seiner Gesellschaft in dieser Kajüte rechne — wohl-gemerkt, auf die Ehre seiner Gesellschaft in dieser Kajüte. Wennihn dies nicht au« seinem Neste hervorbringt, so werde ich zu einerwirksameren Maßregel greisen."
Der Steward drehte das Weiße seiner Augen aufwärts, zucktedie Achseln und entfernte sich, um den Auftrag zu vollziehen, fandaber doch unterwegs noch Zeit, um in die Speisekammer zu tretenund Toast mitzutheilen, daß ihr Verdacht endlich theilwcise zurWahrheit geworden scy.
„Dies beleuchtet den Umstand, daß er nicht, wie die andernGentlemen an Bord, einen Bedienten bei sich halte; auch erklärensich jetzt viele andere Punkte, die einer Enthüllung gar sehr be-dürftig waren. Wenn ich einige Winke auf dem Deck recht ver-standen habe, so ist Mr. Munt zu einem Mr. PowiS geworden —jedenfalls ein weit gentilerer Name; und da sie in der Kajüte Je-mand als,Sir George' anredeten, so soll'S mich gar nicht groß