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„Beruhigt Euch über diesen Gegenstand. Alles, was unsereLage gestaltet, soll geschehen."
„Aber, was kann mich dies nützen, Mr. Effingham? Ichwollte, ich hätte weniger getrunken und mehr gedacht."
John Effingham konnte nichts über eine Reue sagen, die sonothwcndig war, obgleich sie so spät kam.
„Ich fürchte, wir denken in den Tagen unserer Gesundheit undunserer Kraft zu wenig an diesen Augenblick, Sir."
„Desto nothwendigcr ist es, Mr. Monday, unsere Gedankender göttlichen Vermittlung zuzuwcndcn, die uns allein retten kann,wenn wir die Gelegenheit gehörig benützen."
Aber Mr. Monday war nicht so sehr von Reue zerknirscht,sondern eben über die Nähe des Todes erschüttert. Er hatte seineGefühle durch lang fortgesetzt- Hingebung an eine stnmpfmachendeLiebhaberei abgehärtet und befand sich nun in der Lage eines Men-schen, der sich unerwartet in dem Bereich der furchtbarsten Gefahrsieht, ohne ein Mittel zu kennen, um ihr auszuweichen oder sie zumildern. Er blickte ächzend umher, als suche er etwas, woran ersich anklammern könne, denn der Muth, welchen er im Stolzeseiner Kraft gezeigt hatte, war dahin. Doch waren dies nur flüch-tige Erregungen, welche bald wieder dem natürlichen Stumpfsinndes Mannes Platz machten.
„Ich glaube nicht, Sir," sagte er, John Effingham angele-gentlich ins Auge fassend, „daß ich ein sehr großer Sünder ge-wesen bin."
„Auch ich will dies nicht hoffen, mein guter Freund; aberdennoch ist keiner von uns so makellos, daß er nicht des göttlichenBeistandes bedürfte, um in der unmittelbaren Gegenwart des Aller-heiligsten erscheinen zu können."
„Sehr wahr, Sir — sehr wahr, Sir. Aber ich bin in al-ler Form getauft und nach der Vorschrift der Kirche confirmirtworden."