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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Seite
549
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die sich so augenscheinlich in dem Gesichte des Sterbenden auS-sprach.

«Ich glaube, Sir, ich bin ein großer Sünder gewesen," begannMr. Monday, welcher in matterem Tone und in kurzen abgebro-chenen Sätzen zu sprechen begann, sobald der Einfluß deS geistigenGetränkes verdunstet war.

Hierin theilt Ihr das LooS aller Sterblichen," cntgegneteJohn Effingham.Wir wissen, daß kein Mensch au» sich selbst

keine Seele ohne Beistand von Oben im Stande ist, die Erlösung

zu erringen. Der Christ muß zu seinem Heiland um Hülfeaufblicken."

Ich glaube, ich verstehe Euch; aber ich bin ein Geschäfts-mann, Sir, und bin dahin belehrt worden, daß Vergütung die besteSühne für ein Unrecht sei."

Sie sollte allerdings die erste sepn."

Ja, gewiß, Sir. Meine Eltern sind nur arme Leute, undes ist möglich, daß ich mich zu manchen Dingen verlocken ließ, dieunpassend waren. Und dann meine Mutter ich war ihre ein-zige Stütze. Ach, der Herr wird mir verzeihen, wenn ich Un-

recht gcthan habe, und ich will wohl glauben, daß cs geschehenist. Was dieß betrifft, so wär'S vielleicht gut gewesen, ich hätteweniger getrunken und mehr gedacht übrigens, wer weiß?Es ist am Ende doch noch nicht zu spät."

John Effingham hörte mit Ueberraschung, aber doch mit jenerGelassenheit und Beobachtungsgabe zu, durch welche sich sein Charak-ter auSzcichnete. Er sah ein, sey nölhig oder doch wenigstensklug, daß noch ein anderer Zeuge anwesend sey, weßhalb er dieErschöpfung des Leidenden benützte und sich nach der Thüre vonEvaS Kajüte begab, wo er Paul durch ein Zeichen bedeutete, ermöchte ihm folgen. Sie traten mit einander in das Krankenge-mach. John Essingham ergriff nun Mr. Monday sanft bei derHand und bot ihm etwas Nahrung an, die zwar weniger aufre-