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kenne, die besonders für den Anlaß paßt. Etwas ans dem Buchder Könige dürfte Mr. Monday wahrscheinlich zusagen, da er sodurch und durch königlich gesinnt ist."
„Es ist so lange her, seit ich das von Euch erwähnte Buchgelesen habe, Sir," entgcgnete der Mate, indem er eifrig mitseinem llhrenschlüfsel spielte, „daß ich mich nicht getrane, meineAnsicht auszusprechen. Jndeß glaube ich doch, ein Bischen Bibeldürste ihm gut thun."
„Es ist keine leichte Aufgabe, ein Gewissen genau zwischenWind und Wasser zu treffen. Einmal meinte ich, auf mein Schiffs-volk einen rechten Eindruck zu machen, indem ich den Leuten dieGeschichte von Jonas und dem Walsisch als einen Gegenstand vor-las, von dem ich hoffte, er werde ihre Aufmerksamkeit auf sichziehen und ihnen die Gefahr zeigen, die wir Seeleute laufen; aberzuletzt mußte ich die Entdeckung machen, daß sie nichts von einerderartigen Erzählung wissen wollten, weil sie allzu unwahrscheinlichsep. Ihr wißt, Leach, ein Matrose verschluckt Alles — nur darfman ihm nicht mit einem Fischmährlei» kommen."
„Meiner Ansicht nach ist es immer am besten, Sir, auf derSee bei allen Anreden an das Schiffsvolk die Mirakel aus demSpiele zu lassen; denn ich sah heute Abend einige von den Ma-trosen die Nase darüber rümpfen, daß das Schiff des heiligenPaulus in einem Sturme vier Anker auSgeworfcn hatte."
„Die heillosen Spitzbuben sollten Gott dafür danken, daß sienicht in diesem Augenblicke an Dromedarschwänze gebunden durchdie Wüste traben müssen. Hätte ich dies gewußt, Leach, so würdeich ihnen den Vers zweimal gelesen haben. Aber Mr. Mondah istein ganz anderer Mann ur;d wird auf Vernunft hören. Die Ge-schichte von Absolon zum Beispiel ist sehr schön, und vielleicht wäreauch der Schlachtbericht für einen Mann paffend, der an den Fol-gen einer Schlacht stirbt. Im Ganzen erinnere ich mich übrigens.