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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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tion, und Amerika würde mit Freuden etwas AehnlicheS gethan haben,wenn es sich durch bloße Congrcßakten der nachthciligen Folgenhätte erwehren können. Der ganze Unterschied besteht also nurdarin, daß Amerika, durch eigenthümliche Umstände gedrängt, Eng-land um sechSzig Jahre in der Empörung «oranging und sich gegeneine angemaßte Gewalt erhob, nicht aber gegen den gesetzlichenMonarchen oder den Souverain selbst."

Ich gestehe, daß mir diese Ansichten vollkommen neu sind,"rief Sir George.

Ich habe Euch gesagt, Sir George Templemore, daß Ihrviele neue Ideen hören werdet, wenn Ihr lange genug in Amerikableibt. Ihr sehd zu verständig, als daß Ihr bloS deshalb durchdas Land reisen könntet, um kleinliche Ausnahmen aufzusuchen, dievielleicht dazu dienen, Euren aristokratischen Vorurtheilen oderAnsichten, wenn Ihr lieber wollt, eine Stütze zu bieten. Nein,ich weiß, daß Ihr geneigt sehn werdet, eine Nation nicht nach vorge-faßten Meinungen, sondern nach sichtbarenThatfachen zu beurtheilen."

Wie ich höre, spricht sich in Amerika eine starke Hinneigungzur Aristokratie auS; wenigstens lauten so die Berichte der meisteneuropäischen Reisenden."

Diese Berichte stammen von Menschen, welche die Bedeutungihrer Worte nicht gehörig erwägen. Es ist allerdings wahr, daßes der Gesinnung nach in Amerika wirkliche Aristokraten giebt, wieman auch einige Monarchisten oder solche, die sich für Monarchistenhalten, findet."

Kann sich ein Mensch in einem solchen Puncte täuschen?"

Nichts ist leichter. Wer zum Beispiel einen bloßen Namen-könig will, ist kein Monarchist, sondern ein Träumer, welcher Namenmit Sachen verwechselt."

Ich sehe, Ihr sehd nicht geneigt, die Nothwendigkeit einesGleichgewichts im Staate anzuerkennen."

Ich behaupte, daß in jedem Gouvernement eine überwiegende