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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Und worin mögen ihre Vorwürfe bestehen?" fragte die Gou-vernante hastig in englischer Sprache.

»Sie erklären die amerikanische Nation für pouirie nvnnt«Loire müro. üküre kann Amerika noch lange nicht genannt werden;indeß bin ich doch nicht geneigt, es für ganz pourris zu halten."

Wir hatten uns geschmeichelt," sagte Eva etwas vorwurfs-voll,in Mr. Powis endlich einen Landsmann gefunden zu haben."

Und wie könnte dies einen Einfluß auf die Frage üben?Ooer behauptet Ihr, ein Amerikaner vergebe seinem Nationalcha-racter etwas, wenn er nicht blind wird gegen die Gebrechen seinesLandes, wie groß sie auch seyn mögen?"

Wäre es edel von einem Kinde, sich von dem Vater abzu-wenden, wenn er von allen andern angegriffen wird?"

Ihr stellt den Fall sinnreich, aber doch kaum richtig. DerVater hat die Pflicht, das Kind zu erziehen und an seiner Ver-edelung zu arbeiten, während es dem Bürger zukommt, den Cha-racter seines Landes umzubilden und zu verbessern. Wie kannaber Letzteres geschehen, wenn man sich bloS in Lobsprüchen er-geht? Gegen Fremde sollte man sich allerdings nicht zu frei überdie Mängel des Vaterlandes auslaffen, wie liberal man auch unterden Liberalen zu seyn wünscht, denn der Fremdling kann dem Nebelkeine Abhülfe leisten ; gegen Landsleute aber über Gebrechen Still-schweigen zu beobachten, ist nicht nur unnütz, sondern sogar ge-fährlich. Meiner Ansicht nach sollte vor allen Andern der Ameri-kaner zuerst dreist die gewöhnlichen Laster der Nation rügen, weiler mit unter diejenigen gehört, welche, de» staatlichen Einrichtungenzufolge, die Macht haben, Heilmittel anzuwenden."

Ich denke übrigens oder ich sollte vielmehr sagen, meinGefühl flüstert mir zu, Amerika müsse doch eine Ausnahme bil-den, da alle anderen Nationen darüber lachen, es verspottenmit einem Worte, ihm abgeneigt sind. Ihr werdet dies selbst zu-geben, Sir George Templemore?"