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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Das allgemeine Interesse bekundete sich in Blicken der Theil-nahme; denn da er wirklich traurig zu sehn'schien, so gaben dieZuhörer der geheimen Besorgniß Raum, sein Verlust dürfte sogargrößer sehn, als seine Worte zu vermuthen Grund gäben. AISder junge Mann die Neugier bemerkte, die er geweckt hatte unddie nur aus Höflichkeit unterdrückt wurde, so fügte er bei:

Ich vermisse ein Miniaturbild, das für mich von unschätzba-rem Werthe ist."

Eva'S Herz pochte, während ihre Augen den Teppich suchten.Die Andern schienen verwundert, und nach einer kurzen Pause be-merkte Mr. Sharp

Ein Gemälde wird um seiner selbst willen unter einem sobarbarischen Volke kaum in Anschlag kommen; war es vielleichtkostbar gefaßt?"

Die Fassung war allerdings von Gold und nicht ohne Kunstgearbeitet. Uebrigens wurde cs wahrscheinlich mehr als eine Merk-würdigkeit, als wegen seines wahren WertheS mitgenommen, ob-schon, wie ich eben bemerkte, der Montauk selbst mir kaum wich-tiger jedenfalls nicht so theuer sepn könnte."

Viele kleinere Gegenstände sind blos verlegt worden," sagteJohn Effingham.Die Berbern griffen sie aus Neugierde oderGedankenlosigkeit aus, um sie, wenn ihnen etwas Anderes in denSinn kam, wieder wegzuwersen. So wurden unterschiedliche Stückemeiner Habseligkeiten in der Kajüte umher gestreut, und wie ichhöre, haben allerlei AnzugSartikel der Dame» ihren Weg nach denStaatsgemächern der andern Kajüte gefunden. Namentlich wurdeeine Schlafhaube von Mademoiselle Viefville in Kapitän TrucksZimmer entdeckt, und der wackere Seemann erklärte sie unverweiltfür herrenloses Gut, das dem Finder gehöre. Da er nie eine der-artige Kopfbedeckung trägt, so wird er wohl genöthigt seyn, sie zu-nächst an seinem Herzen aufzubewahren. Am Ende muß er sie garin eine Freiheit«mütze umwandeln."