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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
523
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Rücksicht unmöglich nachhaltig wirken kannte, wo einem raubgie-rigen Volke so starke Verlockungen zum Treubruch unabläßig vorAugen lagen.

Nachdem die Insassen des Schiffes zuerst sich über die eigenenVerluste unterrichtet hatten, erkundigten sie sich natürlich auch nachdenen ihrer Nachbarn, und die gewöhnliche Gesellschaft der Damen-kajüte, welche sich Abends gegen neun Uhr um Eva'S Sopha ver-sammelte, unterhielt sich hauptsächlich über diesen Gegenstand, nach-dem zuvor die glückliche Bergung des Schiffes Stoff zu einemkurzen, aber ernsten Gespräch geboten hatte.

Ihr sagt mir, John, daß Mr. Monday ein Verlangen nachSchlaf habe," bemerkte Mr. Effingham in fragendem Tone.

Er ist ruhiger und schlummert. Ich habe meinen Bedientenbei ihm gelassen und diesem den Auftrag gegeben, mich zu rufen,sobald er erwacht."

Es folgte eine Pause der Trauer, und dann schlug das Ge-spräch wieder die Richtung ein, von der es abgegangen war.

Weiß man, wie viel von, unseren Habscligkeiten abhandengekommen ist?" fragte Mr. Sharp.Mein Bedienter berichtet,daß mir einige Kleinigkeiten fehlen, aber durchaus nichts vonWerth."

Euer Doppelgänger muß wohl am schlimmsten mitgenommenworden sehn," entgegnete Eva lächelnd.Seinen Lamentationenzufolge sollte man glauben, daß es in der ganzen Christenheit keineSpielereien mehr gebe."

To lange sie ihm nicht seinen guten Namen gestohlen haben,will ich mich nicht beschweren; denn ich könnte, wenn wir in Ame-rika anlangen, seiner bedürfen, und Gott sey Dank, wir habenjetzt wenigstens einige schmeichelhafte Aussichten, baß wir den Hafenunserer Bestimmung erreichen werden."

Ich vernahm von meinem Verwandten, daß der Mann, wel-cher in der Hauptkajüte als Sir George Templemore bekannt ist.