Druckschrift 
21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
454
Einzelbild herunterladen
 

454

Das Steigen und Fallen des Boots vermehrt meine Hoff-nung," nahm Paul auf.Ich denke, es wird noch besser kommen."

Ich kann nur geringen Unterschied bemerken, obgleich ich gerneAlles mit Euren Augen sehen möchte."

Ich bin überzeugt, daß die Schwellung zunimmt und dasBoot häufiger steigt und fällt. Ihr findet doch, daß eine Schwel-lung vorhanden ist?"

Zuverläßig. Ich bemerkte eS schon, ehe wir das Boot ab-hielten. Dieser veränderliche Wind bringt uns eine wahre Tan-taluSqual."

Sir George Templemore Mr. PowiS," ließ sich einesanfte Stimme aus dem Fenster unter ihnen vernehmen.

Miß Effingham!" entgegnete Paul mit solcher Hast, daß ihmdie Leitleine des Steuers entschlüpfte.

Dies ist ein furchtbarer Lärm! Werden wir ihn denn nieloS werden?"

Könnte ich'S oder könnte eS überhaupt Einer von unsändern, so solltet Ihr nicht mehr davon beunruhigt werden. DasBoot läuft langsam in die Durchfahrt ein, hat aber gegen diesteigende Fluth zu kämpfen. Wäre der Wind nicht so unstät undleicht, so könnten wir in zehn Minuten außer Gefahr seyn."

Außer Gefahr aber nur, um einer neuen entgegen-zugchen!"

Nein, ich glaube nicht, daß in einem so starken Boote aufdem Meere viel zu befürchten wäre. Im äußersten Falle könntenwir uns genölhigt sehen, das Dach abzutragen, welches unsererkleinen Barke ein etwas unförmliches Aussehen verleiht, obschones seine Gemächlichkeit ungemein erhöht. Ich denke, wir werdenbald in die Paffatwinde gerathen, vor welchen unsre Lansche sogarmit ihrem Hause im Stande seyn wird, gut weiter zu kommen."

Aber ist das Geschrei nicht schon wieder viel näher, als zuvor ?"

Paul fühlte, daß seine Wange erglühte, und seine Hand suchte