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„Er ist unser einziger Ausweg. Wenn wir dem Klippenzugfolgen könnten, so müßten wir ihn nothwendig auffinden; aber Ihrbemerkt, daß fle bereits außer Sicht find, obschon fie kaum dreißigFaden von uns abliegcn. Das Steuer ist frei, folglich muß dasFahrzeug wieder vom Boden los seyn. Dieser letzte Windstoß hatuns geholfen."
ES folgte ein abermaliges Schweigen, und die Lausche bewegtesich langsam weiter, obschon die Gentlemen über die Richtung nichttn'S Klare kommen konnten. Ein einziges Feuer war noch in Sicht,aber es glimmte nur wie eine ersterbende Flamme. Von Zeit zuZeit kam ein heißer, trockener Windstoß mit der Glut der Wüsteheran; dann trat aber wieder die todtenstille Ruhe ein. Paul beob-achtete eine halbe Stunde lang das Boot auf's Sorgfältigste undsuchte jeden Luftzug auf's Beste zu benützen, obschon er durchausnicht wußte, wo er stand. Das Riff hatten fie nicht wieder zu Ge-sicht bekommen; auch waren fie dreimal aufgesesfen, und eben sooft durch die Fluth wieder frei geworden — desgleichen hatten sieden Kurs wiederholt ändern müssen. Das Ergebniß davon warjenes tiefe, peinliche Gefühl der Hoffnungslosigkeit, welches uns Allebefällt, wenn uns alles Denken im Stiche läßt und die Vernunftein viel werthloscres Hülssmittel wird, als der Instinkt."
„Das letzte Feuer ist erloschen," flüsterte Paul. „Ich fürchte,das Grauendes Tages wird uns noch immer innerhalb des Riffes finden."
„Ich bemerke einen Gegenstand in unsrer Nähe. — Kann hierwohl eine hohe Sandbank liegen?"
Der Wind hatte gänzlich nachgelassen, und das Boot standfast unbeweglich. Paul bemerkte ein noch tieferes Dunkel als ge-wöhnlich vor sich und beugte, sich vorwärts, während er zugleichbehutsam die Hand vorhielt.
Er stieß gegen etwas an, ohne den Gegenstand unterscheidenzu können. Es war eine harte, glatte Oberfläche, die er anfäng-lich für eine» Felsen hielt; als er jedoch seine Augen langsam aus-