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einen der zahlreichen Kanäle ein, welche die nackten Sandbänkedurchschnitten. Der ungewöhnliche Bau der Lausche mit ihrem um-schlossenen Dache, wie auch der Umstand, daß Niemand an ihremBord sichtbar war, übte die Wirkung, die Barbaren unthätig zuerhalten, bis der Abstand unsere Flüchtlinge aus dem Bereich derGefahr gebracht hatte. Es fielen zwar einige Schüsse, die abernur aufs Ungefähr und in der Bravour der Halbwildheit abgefeuertworden waren.
Paul ließ die Lausche frei laufen, bis sie fast fünfhundert Ru-then von dem Schiffe abgekommen war; als er aber fand, daß er sichim Nordostrn dem Riff näherte und in kurzer Entfernung vor ihmeine günstige Sandbank lag, so stellte er das Steuer nieder, ließdie Schoote fliegen, und das Rcitknie des Boots schoß auf denSand. Da das Wasser zureichend tief war, wurde durch einekleine Wendung die Breitseite gegen die Bank gebracht und ange-legt, so daß die Frauenzimmer, wenn sie die Läden öffneten, lan-den konnten.
Der Uebergang von der scheinbaren Hoffnungslosigkeit, in dersie sich noch vor ein paar Stunden befanden, zu ihrer nunmehrigenSicherheit war so eindrucksvoll, daß sich die ganze Gesellschaft be-ziehungsweise glücklich fühlte. Paul und John Effingham gabenvereint die Versicherung ab, es scy recht wohl möglich, in einemso guten Fahrzeuge eine der Inseln im Lee zu erreichen, und siedürften sich in Gemäßheit der Umstände glücklich preisen, daß siesich im Besitze der kleinen Barke befänden, die so gut mit allemErforderlichen auSgestattet sey. Eva und Mademoiselle Viefville,welche während ihres Aufenthalts im Boot dem großen Lenker derDinge ihren glühenden Dank dargebracht hatten, gingen jetzt so-gar mit einem Gefühl von Freude auf dem harten Sand umher,und auf dem schönen Antlitze der Ersteren begann wieder ein Lä-cheln zu leuchten. Mr. Effingham erklärte mit dankbarem Herzen,daß er in keinem Park oder Garten je einen so lieblichen Spazierweg