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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Seite
403
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Einfluß üben wird, so können wir dies wohl Vorzugsweise hervor-heben. Wir können nichts Besseres thun, als daß wir unsernRäubern den Umstand nahe legen, dieses Schiff gehöre nicht unterdie gewöhnlichen eine Thatsache, von der sie sich durch ihreeigenen Augen überzeugen können; ferner haben wir fie zu be-lehren, daß wir keine blosen Matrosen, sondern Reisende, also inder Lage seien, ihre Nachsicht und Mäßigung zu belohnen."

Ich glaube, Sir," unterbrach ihn Anna Sidley, indem sievon der Stelle, wo sie noch immer kniete, mit thränenvollen Augenaufblickte,wenn diese Leute wüßten, wie sehr Miß Eva geliebtwird, so würden sie daraus Anlaß nehmen, sie nach Verdienst zuachten; dies könnte wenigstens dazu dienen, um,den Wind zu mil-dern für das geschorene Lamm!'"

Arme Nanny!" murmelte Eva, der alten Dienerin ihre Handentgegenstreckend, obgleich ihr Antlitz noch immer von ihren Lockenbedeckt war.Du wirst bald erfahren, daß es auch außer demGrabe Verhältnisse giebt, welche Alles gleich machen."

Fräulein?"

Du wirst finden, daß unter den Barbaren Eva aufhörenwird, deine Eva zu sehn. An mich wird nun die Reihe kommen,ein Dienstmädchen zu werden und für Andere tausendmal demüthi-gendere Verrichtungen vorzunehmen, als dir je für mich zu Theilgeworden sind."

Die Möglichkeit eines solchen UebermaßeS von Elend war dereinfachen Anna nie eingefallen, und sie blickte ihr Kind mit liebe-voller Angst an, als traue sie ihren eigenen Sinnen nicht.

Dies ist zu unwahrscheinlich, liebe Miß Eva," sagte sie,und Ihr werdet Euer» Vater betrüben, wenn Ihr so verwirrtheraussprecht. Die Beduinen sind auch menschliche Wesen, obschonWilde, und sie werden nicht im Traume an eine solche Gottlosig-keit denken."

Mademoiselle Viefville stieß einen raschen glühenden Ruf in