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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Sie ließen sich übrigens vielleicht Hinhalten, bis unsere Freundezurückkehrten? Es wäre ja möglich, daß uns die Vorsehung auchin der äußersten Gefahr auf eine unverhoffte Weise beispränge."

Wir wollen noch einmal mit dem Fernrohr eine UntersuchungVornehmen. Es herrscht ein großes Gewühl unter ihnen wahr-scheinlich ist ein neuer Haufen herbeigekommen."

Die beiden Gentlemen stiegen nun wieder in fieberhafter Hastauf das Sturmhäuschen hinauf und setzten abermals das Instru-ment an. Nach einer Minute eifrigen Hinschauens ließ Mr. Bluntdas GlaS finken, und der Ausdruck seines Gesichtes bekundeteneue Sorge.

Können unsere Aussichten möglicherweise sich noch schlimmergestalten?" fragte sei» Gefährte rasch.

Erinnert Ihr Euch nicht einer Flagge, die an Bord desDäne» war dieselbe, an welcher wir die Nation erkannten, zuder das Schiff gehörte?"

Allerdings; sie war an dem Ziehtau befestigt und lag aufdem Halbdeck."

Diese Flagge flattert nun in dem Lager der Barbaren. Ihrkönnt sie sehen dort unter den Zelten, welche erst kürzlich derHaufen aufgeschlagen hat, der während unsres Gesprächs auf demVorderschiffe anlangte."

Und daraus schließt Ihr?"

Daß unsere Leute gefangen find! Die Flagge war in demSchiff, als wir eS verließen, und wären die Beduinen vor denUnsrigen dort gewesen, so würde der Kapitän längst wieder zurücksehn. Um dieses Wimpel zu erhalten, müssen sie nach der Ankunstder Boote von dem Wrack Besitz genommen haben ein Ereig-niß, das kaum ohne Kampf stattfinden konnte; ich fürchte daher,die Flagge ist ein Beweis, auf welcher Seite der Sieg ge-blieben ist."

Dies würde freilich das Maß unseres Elends voll machen!"