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führen und es an einer Stelle vor Anker zu legen, wo wir nichtmehr der Gefahr ausgesetzt sind, geentert zu werden?"
„Ich habe bereits an dieses Auskunftsmittel gedacht, und indiesem milden Wetter dürfte es wohl angehen, wenn wir nur einBoot hätten; aber ohne dies ist es unmöglich."
„Aber wir haben ja noch ein Boot," versetzte er, seinen Blicknach der Lausche gleiten lassend, die in den Schoren stand.
„Dieses ist zu schwerfällig für unsere Zwecke, selbst wenn esins Wasser gebracht werden könnte. UebrigenS ist letzteres an sichschon eine Aufgabe, die wir säst nicht auszuführen im Stande sind."
Es folgte ein langes Schweigen, während dessen die Gent-lemen vergeblich sich abmühten, ein Mittel zu entdecken, um denBeduinen zu entkommen; wir sagen vergeblich, weil bei derartigenAnlässe die erfolgreiche Maßregel gemeiniglich eher das Resultateiner plötzlichen Eingebung, als das eines anhaltenden, quälendenNachdenkens ist.
ZwcinndzwanzigstcS Kapitel.
Der Schmerz lauscht jetztMit heiliger Ehrfurcht auf der Tugend Stimme,Kein Klagen stört die feierliche Stille,
Und inne hält der Thränen Fluth.
Glovcr.
Non allen menschlichen Empsindungen trügt die Hoffnung amhäufigsten. So lange noch ein scheinbarer Grund vorhanden ist,von irgend einer Seite her Hülfe zu erwarten, verzögert der Menschseine Anstrengungen sogar Angesichts der dringlichsten Gefahr undhält sich noch immer an der Hoffnung fest, wenn längst die Ver-nunft angefangen hat, an der Möglichkeit eines Erfolgs zu zwei-feln. Ebenso erging es der Gesellschaft in dem Montauk. Zweioder drei kostbare Stunden gingen in dem eiteln Wahn verloren.