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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Gründen, die ich nicht wohl auSeinanbersctzen kann, vorziehe, dieDinge zu belassen, wie sie sind."

Sie brachen nun den Gegenstand ab, obschon sich Beide gegen-seitig dahin verstanden, daß ihre frühere Bezeichnungen vorderhandbeibehalte» werden sollten. Da» kurze Zwiegespräch hatte kaumgeendet, als die Uebrigen auf dem Deck erschienen. Alle legteneine erzwungene Ruhe an den Tag, obgleich die Bläffe der Damendie Angst ihres Inneren bekundete. Eva kämpfte mit ihrer Be-sorgniß um ihres Vaters willen, der, als er die erste Mittheilungüber den Sachbestand erfuhr, ganz übermannt war und heftigzitterte, jetzt aber sich mit Würde benahm, obschon ihm seine Be-fürchtungen bas Innerste zusammcnschnürten. John Efstngham warernst und hatte nur in der Bitterkeit seiner ersten Empfindungeneinige Flüche über seine eigene Thorheit vor sich hin gemurmelt, dieihn bewogen, sich in dieser Weise ohne Waffen betreten zu lassen.Einmal war sogar der schreckliche Gedanke an die Nothwendigkeit,als letzte Zuflucht Eva zu opfern, durch den Sinn gezuckt, weil erselbst ihren Tod für minder schlimm hielt, als ihre Gefangenschaft;aber die Zärtlichkeit, die er zu ihr fühlte, und seine bessere Naturverbannten bald diese unnatürliche Vorstellung. Als er sich übri-gens denen auf dem Decke anschloß, geschah es unter dem allge-meinen, aber unbestimmten Eindruck, der Augenblick sep nahe, inwelchem die Umstände es erfordern dürften, daß sie Alle miteinan-der stürben. Niemand war anscheinend mehr gefaßt, als Mademoi-selle Viefville. Ihr ganzes Leben war eine Kette von Aufopferun-gen gewesen, so daß sie sich jetzt darauf gefaßt hielt, es auf einemSchauplatze der Gewaltthat zu enden. Mit einer Art von Helden-muth, der ihrer Nation eigen ist, hatten sich ihre Gefühle zu einerArt von Nömerfestigkeit gesteigert, und sie war vorbereitet, ihr Ge-schick mit nicht geringerer Fassung, als die der Männer war, übersich ergehen zu lassen.

Dies waren die ersten Empstndungen und Eindrücke derer, die