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Amerikaner, als ganzes Volk nicht die Verhältnisse, an die manin Europa unter den gewöhnlichen Verkäufern gewöhnt ist."
„Dies ist nicht die allgemein gangbare Ansicht," bemerkteMr. Sharp.
„Nein, und der Grund davon liegt darin, weil alle amerika-nischen Städte, oder wenigstens fast alle, die überhaupt in andernLändern bekannt sind, bloße Handelsstädte sind. Der handeltrei-bende Theil einer Gemeinschaft ist obendrein auch stets der Con-centrationSpnnkt und hat es natürlich in Ermangelung eines HofeS,einer politischen oder einer socialen Hauptstadt vorzugsweise inseiner Gewalt, sich Gehör und Geltung zu verschaffen, so langenicht eine unmittelbare Berufung an die andere Classe stattfindet.Die Wahlen zeigen gemeiniglich gerade so wenig Sympathie zwi-schen der Mehrheit und den Handelsklassen als mit der öffentlichenWohlfahrt verträglich ist. In der That besitzt Amerika nur sehrwenige eigentliche Großkauflente — ich verstehe darunter Männer,welche die Triebfedern, nicht aber die Produkte des Verkehrs sind— obgleich es sich im gewöhnlichen Handel durch seine ungemeineThätigkcit auSzeichnet. Derjenige Theil des Volkes, welcher sichmit dem Faktoriewesen abgibt — denn so muß ich den Geschäfts-zweig nennen, in welchem ein regelmäßiger Agent die Vermittlungzwischen den Producenten und Consumcnten besorgt — bildet zwarin seiner Eigenschaft eine hohe Classe, gehört aber nicht der hohenClasse der eigentlichen Handelsherren an; denn wer sich zu Lyonein Stück Seide, die Elle zu drei Franken, anfertige» läßt, umes gehöriger Zeit an den Detailverkäufer zu vierthalb Franken ab-znlaffen, ist eben so wenig ein wahrer Kaufmann, als der Sach-walter, welcher in seinen Vorträgen die gerichtlich vorgeschriebenenFormen beobachtet, ein Rechtsgelehrter genannt werden kann."
„Ich glaube nicht, daß diese Ansichten in Amerika sehr po-pulär erfunden werden dürften, wie Mr. Dodge sagt," bemerkteEva lachend. „Aber wann werden wir dieses Amerika erreichen?