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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
366
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die irgend eines Andern. Ich bemerke, daß über den Ort meinerHerkunft einige Zweifel bestehen," fügte er nach einer unschlüssigenPause bei, die, wie Alle hofften, vielleicht damit ein Ende nahm,daß der Sprecher das Sachverhalten einfach namhaft machteaber ich glaube, von diesem Umstand Vortheil ziehen zu können,um nach Gutdünken loben oder tadeln zu können; denn unter sobewandtcn Umständen kann Niemand meine Aufrichtigkeit anfechtenoder mir Parteilichkeit und Vvrurtheile zur Last legen."

Dies wird ganz von der Nichtigkeit Eures UrtheilS abhängen.In einem Punkte habt Ihr mich jedoch auf Eurer Seitedarinnemlich, daß Ihr dem köstlichen, träumerischen Italien den Vorzuggebt! Gleichwohl mag Mademoiselle dies als ein Majestätsver-brechen gegen ihr oliev Paris betrachten, und ich fürchte, auchMr. Sharp wird sein London für beeinträchtigt halten."

Schlagt Ihr in der That London so wohlfeil an?" fragteder letztere Gentleman mit mehr Theilnahme, als er vielleicht selbstan den Tag zu legen glaubte.

Gewiß nicht, denn ich würde dadurch meinem Geschmack undmeinem Wissen wenig Ehre machen. In hundert Dingen erscheintmir London ohne Frage als die schönste Stadt der Christenheit.ES ist allerdings kein Rom, und wenn cs nach etwa fünfzehn Jahr-hunderten in Trümmern läge, so frägt stch's, ob wohl die Leutenach den Ufern der Themse schwärmen würden, um unter dem ver-fallenen Gemäuer ihr Dasehn zu verträumen; aber was die An-nehmlichkeiten des Lebens, das schöne Grün der Landschaft mit denlieblichen Parken, die Architektur und überhaupt Größe einer ge-wissen Art betrifft, so wüßte ich kaum, wohin ich gehen sollte, umein zweites London zu finden."

Ihr sagt nichts von seiner Gesellschaft, Miß Esfingham?"

Für ein Mädchen von meiner beschränkten Erfahrung wäreeS anmaßend, hierüber sprechen zu wollen. Ich höre so viel vondem guten Sinne der Nation, daß ich es nicht wage, etwas gegen