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Aufsehen zu vermeiden, wurde Jeder bei Namen aufgerufen, undin dieser Weise gelangte der ganze Trupp nach dein vorgeschriebe-nen Raume, ehe die Beduinen, welche unter sich schrieen und spra-chen, die Bewegung wahrzunehmcn schienen. Als einige den letzterenzu folgen versuchten, wurden sie von der Schildwache höflich zu-rückgewicsen. Diese ganze Zeit über zeigte Kapitän Truck die größteHerzlichkeit gegen den Scheik, in dessen Nähe er blieb, während erallenthalben von Beduinen umgeben war. Mittlerweile hatte indem Wrack das Werk der Plünderung allen Ernstes begonnen —ein günstiges Anzeichen, wie er glaubte, da Leute in einer derartigenBeschäftigung muthmaßlich nicht sonderlich geneigt waren, einenfeindlichen Angriff zu machen. Jndeß wußte er wohl, daß unterdiesem barbarischen Volke auf Gefangene großes Gewicht gelegtwurde, und daß ein Versuch, in offenen Booten, die seine Leutejedem Schuß von dem Wrack ans bloßstellten, den Floß vom Landewegzutauen, recht leicht vereitelt werden konnte, wenn die BeduinenLust hatten, denselben zu hindern.
Nachdem Kapitän Truck einige Minuten über seine Lage nach-gedacht hatte, erließ er seine Schlußbefehle. Die Jolle konnte imNothfalle ein Dutzend Mann führen, obschon sie sich dann sehr zu-saminendrängen mußten und dem Feuer auSgesetzt waren; er ließdaher acht einsteigen und ertheilte ihnen die Weisung, nach derLausche hinzurudern. Mr. Leach begleitete diese Abheilung in derAbsicht, einmal ihre Bewegungen zu leiten und dann von seinenCommandcur getrennt zu scyn, damit wenigstens ein Theil derjeni-gen, welche für das Paketschiff von so großer Wichtigkeit waren,Aussicht auf Rettung hatten. Diese Trennung wurde bewerkstelligt,ohne daß die Beduinen Anstoß daran nahmen, obschon Kapitän Truckbemerkte, daß der Scheik das ganze Manöver sorgfältig beobachtete.
Sobald Mr. Leach die Lansche erreicht hatte, ließ er eine leichteKedsch in die Joste schaffen und das znsammengerostte leichtereTackelwerk oben auflegen oder an den Bugen der Lansche festmachen.