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jheiligt glaubte, und bemäntelte zu allen anderen Zeiten den Neidund die BerläumdungSsucht, welche in seinem Inneren wütheten,mit einer scheinbaren Ruhe, welche wenigstens das Verdienst hatte,daß sie Niemand täuschte. Beide waren Männer von leidenschaft-lichen Vorurtheilen, obschon die des Mr. Monday nur auf alteDogmen, Religion, Politik und Moral Bezug hatten, während diedes Anderen in der Sünde des Provinzialdünkels und in einer Er-ziehung begründet waren, die sich nicht ganz frei von dem Fana-tismus des siebenzehnten Jahrhunderts gehalten hatte. In Folgedieser schroffen Characterverschiedenheit betrachtete natürlich Jederbei gegenwärtigem Anlässe die Dinge von einem ganz andern Stand-puncte aus. Mr. Monday war nämlich geneigt, Alles freundschaft-lich zu nehmen, während Mr. Dodge überall nur durch die Brilledes Argwohns sah; Letzterer würde daher, wenn sie nach demWrack zurückgekehrt wären, sogleich zu den Waffen gerufen, Elfte-rer dagegen dem Kapitän Truck gerathen haben, er solle hinaus-gehen und dem Scheick selbst einen Besuch machen, wie man esmit einem respectabeln, geselligen Nachbar zu halten pflege.
Zwanzigstes Kapitel.
Dies ist von größerem Werth, als Äönigreichc —Ist köstlicher, als all der ScharlachschatzZm LeöenSborn. O, laß eS nicht entschlüpfen!
Evtton.
So standen die Sachen. Der Scheck und seine Gäste be-sprachen sich in Zeichen, aber in einer Weise, die gegenseitig einvölliges Mißverständniß zur Folge hatte; Mr. Monday trank, Mr.Dodge erging sich in Muthmaßungen, und alle zehn Minuten kamenBoten im Lager an oder gingen ab, bis endlich ein Beduine hastigmit dem Finger in die Richtung des Wracks deutete. Der obere