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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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der Motaukspitze lag. Es ist mir »ft zweifelhaft gewesen, Leach,ob wohl etwas damit gewonnen werde, wenn man die Religionund Moral wie einen Baumwollenballen zusammenpreffe, wie diesum den Fluß herum der Brauch ist."

Gar Viele fangen an, in derselben Weise zu denken, denn wennunsere Leute einmal loSbrechen, greift eS wie eine Pockenpest um sich."

Ich bin immer ein Verfechter der Erziehung gewesen und glaubenicht, daß man mich mehr lehrte, als vernünftig war. Auch binich sogar der Ansicht, daß ein Gebet einem SchiffSmeister mehrNutzen bringen könne, als das Latein, und habe oft, selbst in meinenalten Tagen noch, meine Zuflucht dazu genommen, obschon es viel-leicht nicht ganz in der Bibelsprache abgefaßt ist. Selten fehltmir'S am Winde, ohne daß ich so zu sagen geistig darum bete,und was den Rheumatis betrifft, so bitte ich stets, ich möchte ihnwieder loskriegen, wenn ich ihn nicht etwa steuerbord und backbordverwünsche. Ist es Euch nie ausgefallen, daß die Moralität derWelt abgenommen hat, seit die Dampfboote eingeführt wurden?"

Die Boote liefen schon, ehe ich geboren wurde, Sir."

Sehr wahr; Ihr seyd noch ein blutjunger Mensch. DieMenschheit scheint vorwärts zu fliegen, und Niemand will sich mehrmit Beten oder Bereuen seiner Sünden aufhalten, wie cS sonst derFall war. Das Leben gleicht ganz und gar einer Seefahrt. Wirsondiren uns behutsam vorwärts, bis wir die Untiefen an unserereigenen Küste im Sterne haben, und dann machen wir'S uns auftiefem Wasser leicht. Kommen wir aber wieder in die Nähe einesseichten Grunds, so nehmen wir das Loth heraus und . geben einBißchen Acht, wie wir steuern. Nur das Abfahren von einer Küsteund das Anlangen an einer andern macht uns alle diese Mühe."

Ihr hattet doch wohl etwas im Sinne, Kapitän Truck, alsIhr mich fragtet, ob ich auch bete?"

Allerdings. Wenn ich mich eben jetzt zum Beten in Bewe-gung setzen wollte, so würde ich für morgen um glatt Wasser