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waren noch immer viele Kanäle vorhanden, und man konnte viel-leicht, wenn man sich nur auf ihre Windungen verstund, mehrereStunden in denselben hcrumsegeln, ohne an dem Einlaß vorbei-zukommen, da die gedachten Kanäle nach jeder Richtung hin vomSchiff aus eine Art verwickelten Netzwerks bildeten.
Nachdem Kapitän Truck ruhig alle Eigenthümlichkeiten seinerLage erwogen hatte, ging er an's Werk, um sein Schiff allenErnstes zu sichern. Die beiden leichten Boote wurden unter dieBuge gebracht, eine Spiere quer darüber hingelegt und der nieder-gelassene Stromanker daran befestigt. Diesen führte man sodannnach der Bank im Stern, schaffte ihn mit angestrengter Kraft aufdieselbe hinauf und bohrte einen Ankerarm bis an den Schaft inden tiefen Sand. Vermittelst einer Halse und eines angeschlagenenBergtaus hoben die Matrosen, welche auf den nächsten Bänkenstanden, die Kette heraus und befestigten sie an dem Ankertinge,worauf der schlaffe Theil wieder eingezogen und das Schiff imSterne festgemacht wurde, damit ein vom Lande hcrkommenderWind es nicht gegen das Riff hinzwänge. Da von dieser Seiteher kein Wellenschlag kommen konnte, so erschienen der einzelneAnker und die Kette als zureichend zweckdienlich. Sobald man dieBoote wieder benützen konnte und noch ehe man die Kette nachder Bank gebracht hatte, waren zwei Kedschen nach dem Riff ge-führt und so unter die Felsen gelegt worden, daß sowohl Armeals Schafte an den Vorsprüngen festpacken konnten. An diese Ked-schen legte man leichtere Ketten, und nachdem alles Schlaffe ein-geholt war, so daß eS allenthalben möglichst gleichförmig strammte,gab Kapitän Truck die Erklärung ab, sein Schiff sey jetzt in derLage, vor jeder Bö, woher sie nur immer kommen möge, Standzu halten. Den Winden und Wellen gegenüber konnte man aller-dings den Montauk füglicherweise für sicher halten, denn auf derSeite, ans welcher am meisten Gefahr zu besorgen stand, warenzwei Buganker niedergelassen und von vier Stellen aus kleinere