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Wendnng, das durch di- Belrachtung ihrer eigenen Lage bald ernstgenug wurde.
Die Verhältnisse, in denen sich der Montauk befand, warenjetzt gewiß van der Art, daß sie nicht nur bei denen, welche nurwenig mit der See bekannt waren, sondern auch bei ErfahrenerenUnruhe wecken mußten. Miß Esfingham's Dienerin hatte nun ganz,wonach sie sich gesehnt hatte — nemlich viele Felsen und Sand-bänke in Sicht, das Land aber in nicht großer Entfernung. Da-mit nun der Leser sich die Sachlage klarer vergegenwärtigen könne,wollen wir sie ausführlicher schildern.
Westlich von dem Schiffe lag das Meer — eine weite, ruhige,glänzende Fläche, unter jenem ewigen AthmungSproceffe, der stetsan die Respiration eines riesigen Ungeheuers erinnert, sich hebendund fallend. Zwischen dem Schiffe und der unermeßlichen Wafferwüste,kaum dreihundert Fuß von dem elfteren entfernt, erstreckte sich eineunregelmäßige brandende Linie, die da und dort mit niedrigen nack-ten Felsköpfen getüpfelt war und die Richtung des Riffs bezeich-nete. Dies war das einzige Bollwerk zwischen dem Becken undden tobenden Wellen, im Falle abermals ein Sturm losbrechensollte, obschon der Kapitän Truck der Ansicht war, es dürste zu-reichen, um die Wogen so weit zu brechen, daß der Ankergrundgesichert war. Sternwärts vom Schiffe übrigens begann, nur vierzigFaden vom Schiffe, mit dem Fortschreiten der Ebbe eine abgerun-dete Sandbank aufzutauchen, und da der Grund hart war, folg-lich ein Anker nur schwer festpacken konnte, so stand zu befürchten,daß das Schiff nach der erwähnten Bank hindreggeu möchte. Wirsagen, daß der Boden hart war, denn der Leser muß wissen, nichtdas Gewicht des Ankers allein sichert ein Fahrzeug, sondern es istauch außerdem nöthig, daß seine zugespitzte Schaufel sich in den Grundeinschlage. Die Küste selbst war kaum fünfhundert Ruthen entfernt,und das ganze Becken innerhalb des Riffs zeigte bei zunehmenderEbbe über dem Wasser hervorstehende Sandanhäufungen. Jndeß