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dem man zuerst dessen Taschen untersucht hatte, hastig mit Sandzu: denn ganz gegen den gewöhnlichen Gebrauch war der Todtenicht entkleidet worden. Man fand nichts weiter, als einen Briefin deutscher Sprache, den eine Gattin an ihren Mann geschriebenhatte. Der Inhalt war zwar einfach, aber doch zärtlich und na-türlich: er sprach von der Hoffnung eines baldigen Wiedersehens— ach, die Unglückliche ließ sich wenig träumen von dem kläglichenLoose, welches den geliebten Gatten in dieser fernen Wüste betrof-fen hatte!
Da sich außerdem nichts entdecken ließ, so kehrten die Aben-teurer hastig wieder nach dem Ufer zurück, wo sie fanden, daßKapitän Truck seine Nachforschungen beendigt hatte und ungeduldigihrer Rückkehr entgegensah. Während das Interesse dieser Sceneunsere Reisenden in Anspruch nahm, war der Montauk hinter ei-nem Borgebirge verschwunden, auf welches er bei der Abfahrt derBoote zugetrifftet war. Der Umstand, daß man nichts mehr vonihm sah, erhöhte das allgemeine Gefsthl der Einsamkeit, und dieganze Partie eilte jetzt in das Jollenboot, als fürchte sie, zurück-gelassen zu werden. Außer der Barre angelangt, nahm der Kutterwieder seine frühere Bemannung ein, und die Boote ruderten fort,das dänische Schiff in seiner einsamen Verödung als ein Denkmalseines Unglücks auf dem Ufer zurücklaffend.
Wie sie sich weiter vom Lande entfernten, kam ihnen der Mon-tauk wieder zu Gesicht, und Kapitän Truck theilte seiner Reisegesell-schaft die angenehme Kunde mit, daß der Nothhauptmast stehe unddas Schiff Hintersegel führe, wie klein und mangelhaft sie auchwären. Statt übrigens wie bisher de» Schnabel gen Süden zuhalten, war Mr. Leach augenscheinlich bemüht, wieder gen Nordennach dem Vorgebirge, welche das dänische Schiff einschloß, zukommen — das heißt, er suchte den gemachten Weg wieder zu-rückzulegen. Mr. Truck zog hieraus den richtigen Schluß, daßseinem Maten der Anblick der Küste sternwärts von ihm nicht ge-