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schrecklichen Lande entfernt sind, tUonsiour Io Vapituin?" fragteMademoiselle Viefville.
„In zehn Minuten sollt ihr Alles erfahren, meine Damen,denn ich bin im Begriffe die Länge zu beobachten. Es ist zwarschon ein wenig spät, wird aber doch noch angehen."
„Und wir dürfen auf die Zuverläßigkeit Eurer Angabe bauen?"
„Nehmt das Ehrenwort eines Mannes und eines Matrosen darauf."
Die Damen schwiegen, während Mr. Truck fortfuhr, die Zeitund den Sonnenstand aufzunehmen. Sobald er mit seinen Be-rechnungen fertig war, kam er mit einem Gesichte zu ihnen, inwelchem sich noch immer die gute Laune ausdrückte, obschon seinAuge unstät umherschweifte.
„Und das Resultat?" fragte Eva.
„Ist nicht ganz so schmeichelhaft, als ich wünschen könnte.Die Küste ist keinen Grad mehr entfernt; aber da sich der Windbeinahe gelegt hat, so können wir hoffen, daß sich Mittel findenkaffen, weiter vom Lande abzukommen. Ich bin unverhohlen gegenEuch gewesen, muß aber bitten, daß Ihr das Geheimniß für Euchbehaltet, denn wenn meine Leute wissen, wie eS steht, so träumensie mir von Türken, statt zu arbeiten."
ES bedurfte keiner großen Beobachtungsgabe, um zu bemerken,daß Kapitän Truck mit der Lage seines Schiffes durchaus nicht zu-frieden war. Ohne Hintersegel und fast ohne die Mittel, einesanzufertigen, war es vergeblich, an ein Umholen gegen die Seezu denken — namentlich gegen die schwere See, welche noch immervon Nordwesten herrollte. Der Kapitän trachtete daher vorderhandnach nichts Anderem, als das grüne Vorgebirge anzuthun, wo ernatürlich einigeAnSsicht hatte, die Beschädigungen des Schiffs theilweiseauSzubeffern; auch wußte er wohl, daß er unterwegs auf die Paffat-winde treffen mußte. Er würde viel weniger Besorgniß gehegthaben, wenn das Schiff um einen Grad oder zwei weiter südlich —etwa auch um einen Grad weiter im Westen gestanden hätte, da