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mußten, denn Kapitän Truck hatte sich durch seine Beobachtungenüberzeugt, daß er genau südöstlich von den canarischen Inseln stand.Dies war freilich ein weiter Abstand von seinem eigentlichen Kurse,aber die Segelgeschwindigkcit machte die Thatsache hinreichend klar.
Dies war auch wirklich der Moment, in welchem der Montaukdie Gewalt des Sturmes oder vielmehr denjenigen Theil derselben,welcher ihm Vorbehalten war, am schwersten fühlte. Es war nem-lich ein Glück für das gute Schiff, daß es nicht einige Stundenfrüher in diese Breite eingetrcten war, weil um diese Zeit hier eineigentlicher Orkan gewüthet halte. Kapitän Truck fühlte sich jetztdurch die Verantwortlichkeit und die Gefahr seiner Lage ernstlichbeunruhigt, obschon er, wie es einem klugen Offizier ziemt, seineBesorgnisse für sich behielt. Er wiederholte alle seine Berechnungenmit' größter Genauigkeit, schätzte behutsam die Segclgeschwindigkeitab und entnahm daraus, daß zehn oder fünfzehn Stunden weiterunausbleiblich einen Schiffbruch zur Folge haben mußten, wennsich inzwischen der Wind nicht ermäßigte.
Glücklicherweise begann die Bö gegen Mitternacht sich zu bre-chen. Der Wind blies zwar noch immer mit furchtbarer Gewalt,aber doch weniger stätig, und es traten Zwischenräume von halb-stündiger Dauer ein, in welchen das Schiff sogar am Bolien weitmehr Tuch hätte führen können. Die Geschwindigkeit des Schiffesnahm daher verhältnißmäßig ab, und als der Morgen graute, konnteman auch »ach langer und angelegentlicher Musterung von denMasten im Osten nirgends Land entdecken. Sobald sich KapitänTruck von dieser wichtigen Thatsache überzeugt hatte, rieb er ver-gnügt die Hände, ließ sich eine Kohle für seine Cigarre bringenund begann mit SaunderS über die Qualität des Kaffees, welcherwährend des Sturms verabreicht worden war, zu schelten.
»Diesen Morgen wollen wir etwas Besseres haben, Sir,"fügte er nach einem scharfen Verweise bei, „und merkt Euch wohl— wir sind jetzt in der Nachbarschaft des Landes Eurer Vorväter,