193
„Ich bin ihnen eine Antwort schuldig, wäre es auch nur zumDank für den Wink über Vattel. Wer zum Teufel hätte auchglauben sollen, daß der Mann je ein Koch war! Aber die Fran-zosen sind nicht wie andere Leute, und die halbe Nation bestehtaus Köchen oder lebt in einer oder der andern Weise von demEssen, das andere Leute zu sich nehmen."
„Sie sind »och obendrein sehr gute Köche, blonsiour Io 6a-xitain," bemerkte Mademoiselle Viefville. „Monsieur Vattel starbfür die Ehre seiner Kunst, denn er stürzte sich in seinen eigenenDegen, weil die Fische nicht zeitig genug für das Diner deS Kö-nigs angekommen waren."
Kapitän Truck machte eine verdutztere Miene, als je; dannwandte er sich rasch gegen den Steward um, schüttelte den Kopfund rief:
„Hört Ihr dies, Sir? Wie oft hättet Ihr schon sterbenmüssen, wenn Euch jedesmal, so oft die Fische vergessen waren,oder zu spät kamen, ein Degen durch den Leib gerannt wordenwäre! Einmal wenigstens hätte Euch sicherer Tod geblüht, , vonwegen der Zungen und Blacksische."
„Aber das Wetter?" unterbrach ihn Mr. Sharp.
„Das Wetter, mein theurer Sir? Das Wetter, meine theureDamen, ist ein sehr gutes Wetter, mit Ausnahme des Winds undder Westen, von denen beiden wir unglücklicherweise eben jetztmehr haben, als wir brauchen. Das Schiff muß lenfsen, und dawir wie ein Rennpferd dahingehen, ohne uns Athen: zu gönnen,so können wir die canarischen Inseln zu Gesicht kriegen, noch cheunsere Fahrt vorüber ist. Gefahr hat es mit dem Schiffe nicht,so lange wir uns klar von dem Lande abhalten können, und damitdies ordnungsmäßig geschehe, will ich mich jetzt in mein Staats-gemach begeben und ausfindig machen, wo wir im gegenwärtigenAugenblicke sind."
Auf diese Auskunft hin zogen sich die Passagiere für die NachtDie Heimkehr. 13