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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
179
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Die großartigen Schrecknisse der Scene steigerten sich mit derDunkelheit. Eva und ihre Begleiterin hielten sich an dem Sturm-häuschen fest und beobachteten stundenlang das übernatürlich auS-sehende Licht, welches das schäumende Meer von sich strahlte unddem Schauspiele einen schauervollen Reiz verlieh. Das Bewußt-seyn der Gefahr erhöhte sogar die Wonne; denn die StimmungdeS Augenblicks war feierliche, großartige Erhebung, und die ersteWache war schon eine Stunde aufgezogen, eye die Gesellschaft denEntschluß fassen konnte, sich von dem herrlichen Schauspiel destobenden MeereS loSzureißeu.

Zwölftes Kapitel.

TouchSton e. Warst du jemals bei Hof, Schäfer?

Cborie. Nein, gewiß nicht.

TouchStone. Dann bist du verdammt.

Chorie. Will nicht hoffen-

TouchStonc. In der That, du bist verdammt, gleich einem schlecht ge-rösteten Ei, daS nur auf der einen Seite Glut hatte.

Wie er euch gefällt.

Die Passagiere waren zwar endlich in den Raum hinunterge-gangen, aber Niemand dachte daran, sein Lager aufzusuchen. Einigeergingen sich in gebrochenen, halbverständlichen Zwiegesprächen,und einige machten den vergeblichen Versuch, sich durch Lektüre zuunterhalten; die Meisten aber saßen da und sahen sich in stummerBesorgniß an, denn der Wind heulte durch Spieren und Tackel-werk oder brach sich in wildem Getöse in den Ecken und Bollwer-ken des Schiffes. Eva saß auf einem Sopha ihres Gemachs, hatteihr Haupt auf der Brust ihres BaterS ruhen und sah stumm durchdie offenen Thüren in die Vorderkajüte hinaus; denn Niemandschien zum Aussuchen der Einsamkeit geneigt zu sehn, wenn eS nichtetwa zum Zwecke eines stillen Gebetes geschah. Selbst Mr. Dodgehatte den nagenden Zahn des Neides, seine philanthropische, aus-