weggründe für die.Vorbereitungen vorhanden sehen, die er so eifrig,obschon ohne alle Nebereilung vornehme.
„Mit dieser Angelegenheit hat der NheumatiS nichts zu schaf-fen," entgegnete der Kapitän scherzhaft, „denn schaut nur, meinwürdiger Sir und Ihr meine theure junge Dame" — dies wareine Art väterlicher Vertraulichkeit, zu der sich der ehrliche Jackkraft seines Amtes und als Junggeselle von nahe an Sechzig gegenalle seine unverheiratheten weibliche» Passagiere berechtigt hielt —„schaut dorthin, meine theure junge Dame, und auch Ihr, Mamsell,denn, meine ich, Wolken könnt Ihr verstehen, wenn'S auch keinefranzösische Wolken sind. Bemerkt Ihr nicht, wie jene schwarzauS-sehenden Galgenstricke die Köpfe zusammenstecken? Ich stehe dafür,sic complottiren etwas ganz in ihrer eigenen Weise."
„Die Wolken gehen allerdings wirr durcheinander," entgegneteEva, erstaunt über die wilde Schönheit ihrer Bewegungen, „undbieten ein edles, obschon furchtbares Bild. Aber ich versteh- nicht,was damit angedeutet werden soll, wenn etwa in ihren luftigenFtügen ein verborgenes Omen liegen sollte."
„Ist freilich kein NheumatiS an Euch, junge Lady," sagte derKapitän scherzhaft; „zu jung, zu schön und, ich darf Wohl auchsagen zu modern für diese altmodische Beschwerde. Aber auf eineKategorie könnt Ihr Euch verlassen, und die ist, daß in der Naturnichts conspirirt ohne einen Zweck."
„Aber ich kann mir in Dünsten, welche ein Luftstrom umherwirbelt, keine Conspiraliou denken," antwortete Eva lachend, „ob-schon es eine Categorie sehn mag."
„Vielleicht nicht — wer weiß es übrigens? denn man kannWohl annehmen, daß Dinge sich eben so gut unter einander ver-stehen, als dies bei Pferden und Hunden der Fall ist. Wir wissennichts davon, und deshalb steht es uns nicht zu, etwas darüber zusagen; aber wenn die Mensche» bloS über Dinge sprechen wollten,die sic verstehen, so müßte die Hälfte der Wörter aus dem Wörter-