leinen auf der Flöte, dein Flageolett und einigen andern Blasin-strumenten große Fertigkeit besaßen. Wir überlassen eS ihnen, denCompositionen Beethovens, Rossinis und McyerbeerS Ehre zu machen,und bemerken nur noch, daß Mr. Dodge nicht ermangelte, in deräußeren Kajüte über die affektirte Musik» die durchaus der Beach-tung unwürdig sey, zu spötteln; jetzt aber müssen wir die Gesell-schaft des besorgten Kapitäns auf dem Decke aufsuchen.
Kapitän Truck war im Lause des ganzen Abends allein undverstimmt auf dem Decke hin und her geschritten; auch schien ererst zum Bewußtseyn seiner selbst zu kommen, als um Glock achtder AblösungSmann auf dem Wege nach seinem Steuerrade an ihmvorbeikanr. Er fragte nach der Zeit, stieg dann mit einem Nacht-glas in das Besahntackelwcrk und bestrich den Horizont, um dasFoam aufzusuchen. Aber es ließ sich nichts entdecken, denn disDunkelheit hatte sich so dicht auf dem Wasser gelagert, daß derGesichtskreis auf sehr enge Grenzen beschränkt blieb.
„So kann'S gehen," murmelte er vor sich hin, während ersich an einem Tau niederließ und wieder auf die Planken desDeckes sprang.
Mr. Leach wurde herbeibeschieden und ihm die Weisung ge-geben, die abgelöste Wache zum Dienst auf dem Decke zurückzu-behalten.
Nachdem Alles fertig war, ging der erste Mate durch dasSchiff und trug Sorge dafür, daß alle Lichter ausgelöscht oderdoch die Schirme über die Schrägfenster gezogen wurden, damit jakein Lichtstrahl aus den Kajüten dringe. Zu gleicher Zeit wurdeauch die Lampe des Compaßhäuschen verwahrt. Nachdem dieseVorsichtsmaßregel getroffen war, gingen die Leute ans Werk, dieSegel zu kürzen, und im Laufe von zwanzig Minuten waren dieLcesegel, alles stehende Tuch bis zum Marssegel, das Focksegel undein vorderes Stagsegel eingezogen. Sodann wurden unter ver-schiedenen dringenden Aufforderungen an die Mannschaft, sich eifrig