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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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Auch Eva fühlte ein Bedauern, obschon sie sich kaum denGrund zugestehen mochte.

So ist er am Ende doch ein Engländer," bemerkte Mr.Sharp abermals bei Seite gegen Eva.

Warum nicht ein Deutscher ein Schweizer oder auchein Rüste?"

Sein Englisch ist ohne Tadel; kein Continentale könnte sofließend, so ganz ohne Accent, so leicht und in so gewählter Wort-stellung sprechen. Wie Mademoiselle Biefville sagt, man merktihm die Grammatik zu wenig an, als daß wir ihn für einen Aus-länder halten könnten."

Eva schwieg, denn sie machte sich Gedanken über die auffal-lende Weise, wie eine so seltsam begonnene Unterhaltung zur Erör-terung eines Punktes geführt hatte, über den sie sich so oft mitZweifeln getragen. Wohl schon zwanzig Mal war sie mit sicheinig geworden, der junge Mann, den sie füglich weder einenFremden, noch einen Bekannten nennen konnte, sey ein Landsmann,und eben so oft hatte sie Anlaß gesunden, ihre Meinung wiederzu ändern. Sie glaubte, er habe sich jetzt bestimmt genug ausge-drückt, und sie müsse ihn für einen Europäer nehmen, obschon sienoch immer nicht geneigt war, ihn für einen Engländer zu halten.Für die letztere Ansicht hatte sie Gründe, welche sie einem Einge-borenen der eben erst verlassenen Insel nicht kund thun mochte,und dicß veranlaßte sie, die Sache gegen Mr. Sharp nicht weiterzu berühren.

Diesem Gespräche folgte eine musikalische Unterhaltung, dennEva hatte die Borsorge getroffen, ihr Piano vor der Ausfahrtstimmen zu lassen eine Maßregel, welche wir Allen empfehlenmöchten, welche nicht blos an dem Aeußern des Instruments eineFreude haben, sondern auch auf ihre Ohren Rücksicht nehmen wol-len. John Esfingham spielte vortrefflich die Violine, und nach einge-stellten Erkundigungen zeigte sich'S, daß die beiden jüngeren Gent-