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denen ich durchaus eine ungualifizirte Mißbilligung zu Theilwerden lassen muß."
„Wahrscheinlich würde Sir George einer gualifizirten Miß-billigung mehr Bedeutung beilegen," cntgegnete John Effingham.
„Wohl möglich," erwiederte Mr. Dodge unschuldig, obgleich sicha» den beiden andern Gästen, wie auch an Eva und Mademoiselle Vief-ville ein leichtes MuSkelzucken um die Lippen bemerke» ließ; - „SirGeorge ist ein eigentliches Original in seiner Weise. Ihr wißt,Mr. John Effingham, in unserer Gegend haben wir nur wenigOriginale; denn, die Wahrheit zu sagen, man macht sich etwas un-populär, wen» man sich vor Andern, in diesem oder jenem BetrachtauSzeichnen will. Ja, Sir, das Volk will herrschen und soll auchherrsche». Dennoch glaube ich, Sir George könnte als Fremder gutgenug unter uns fortkommen denn einem Fremden nimmt man dieOriginalität nicht so übel, wie einem Eingeborenen. Ich glaube,Ihr werdet mit mir in der Ueberzeugung einverstanden sehn, Sir,daß es von einem Amerikaner äußerst anmaßend sepn würde, wenner sich vor seinen Mitbürgern auszeichnen wollte."
„Ich bin überzeugt, Sir, an Eurer Stelle könnte sich Niemandeiner solchen Anmaßung unterfangen."
„Nein, Sir; auch spreche ich nicht von persönlichen Beweg-gründen, sondern von großen, allgemeinen Grundsätzen, die zumBesten der Menschheit aufrecht erhalte» werde» müssen. Ich wüßtenicht, daß irgend ein Mensch in einem freien Lande das Recht hätte,etwas AparteS sepn zu wollen. Es riecht nach Aristokratie undsieht danach aus, als meine Einer besser zu sehn, als ein Anderer.Gewiß könnte Mr. Effingham etwas der Art nicht billigen?"
„Vielleicht nicht. Die Freiheit hat viele willkührliche Gesetze,
^ ^ und es ist nicht gerathen, sie zu übertreten."
! „Vollkommen richtig, Sir, denn wie stände es sonst mit ihrer
i ! Obcrherrlichkeit? Wenn das Volk die Sonderlinge oder überhaupt
Alles, was ihm mißfällt, nicht im Zaume halten und darauf nieder-