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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
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in der Unterredung der Gouvernantin init Mr. Blunt eine PausePlatz gegriffen hatte.

Ich glaube, Ihr seyd ein Amerikaner, Mr. Blunt," bemerkteer,und da ich ein Engländer bin, so sind wir vollkommen ge-eignet, gegenseitig die wichtige nationalrechtliche Frage zu verhan-deln, über die unser würdiger Kapitän seine schwunghaften Vattel-sioSkcln so familiär anbringt, als wären sie sein tägliches Brod.Ich hoffe, Ihr seyd wenigstens mit mir einverstanden, daß es sehrthöricht von unserer Seite wäre, Einwendungen gegen einen Be-such zu erheben, wenn uns die Kriegsschaluppe einholcn sollte."

Ich sehe nicht ein, warum ich gerade ein Amerikaner seynmüßte, um über einen derartigen Punkt meine Ansicht abzugeben,"entgegnete der angeredete junge Mann höflich, während er zugleichvor sich binlächelte;denn was recht ist, bleibt recht ohne Rück-sicht ans Nationen oder Nationalität. In der That scheint mir,daß ein bewaffnetes Staatsschiff, sowohl im Krieg, als im Frieden,berechtigt ist, wenigstens an der Küste des Landes, dem der Kreuzerangehört, sich über den Charakter aller Kaufsahrer Gewißheit zuverschaffen. Ich sehe nicht ein, wie ohne diese Ermächtigung demSchleichhandel gesteuert, Seeräuberei unterdrückt oder überhauptder Zweck erfüllt werden könnte, um dessen willen diese Schiffe ge-wöhnlich in die See geschickt werden, auch ohne daß entschiedeneFeindseligkeiten obwalten."

Es freut mich, zu finden, daß Ihr über die Gesetzlichkeitder Lehre vom Durchsuchungsrecht mit mir einverstanden seyd."

Paul Blunt lächelte abermals, und Eva glaubte, bei Gelegen-heit einer Wendung in ihrem kurzen Spaziergang in dem Ausdruckeseines schönen Gesichtes den geheimen Stolz einer überlegenen Ein-sicht wahrzunehmen. Er antwortete übrigens mit der früheren Mildeund Ruhe:

Ein Recht der Durchsuchung ist allerdings vorhanden, sofernsich's um nicht weiter handelt, als eben um Erreichung der erwähnten