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21 (1845) Die Heimkehr, oder die Verfolgung : ein See-Roman
Entstehung
Seite
65
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Die letzten Worte waren kaum ausgesprochen, als das Bootschon in den prudelnden Kessel wirbelte, welchen das sortschießendeSchiff znrückgelaffen hatte. _

Fünftes Kapitel.

Was haben wir für Land hier, Freunde?

Jllyrie», Fräulein.

DrcikönigSabcnd.

Äapitän Truck warf mit einer Gelassenheit, als sey durchausnichts Ungewöhnliches vorgefaßten, einen Blick nach dem Tackelwerkhinauf, um sich zu überzeugen, ob Alles ziehe; denn wie es schien,war ihm sowohl als der Schiffsmannschaft ein Versuch, das Schiffzu entern, etwa so vorgekommen, wie der Mensch die natürlichenErscheinungen der Planeten zu betrachten Pflegt oder, mit an-deren Worten, als sey das Schiff, zu dem sie bloS als Theile ge-hörten, durch eigenen Instinkt oder durch freie WillenSthätigkeitentwischt. Diese Gewohnheit, die Maschine als das herrschendePiincip zu betrachten, ist unter den Matrosen ziemlich allgemein,denn während sie in der Weise, wie etwa ein Kutscher die Zügellenkt, eine Brasse Nachlassen oder ein Bollen anziehen, scheinen siezu glauben, daß sie das Geschöpf in der freier» Kundgebung seinerWillkühr nur unterstützen. Allerdings wissen alle, daß die Sachesich nicht so verhält; aber keiner gibt durch Worte kund, oderscheint überhaupt nur zu fühlen, daß er anders denke.

Habt Ihr bemerkt, wie das alte Fahrzeug jenen Strolchen indem Kutter aus dem Wege hüpfte?" bemerkte der Kapitän selbstge-fällig gegen die Gruppe auf dem Halbdeckc, sobald der prüfende Blicknach Oben ihm die Ueberzeugung gegeben hatte, daß seine eigeneSeemannsgewandtheit im Stande sey, den Instinkt des Schiffe»zu regeln.Ein stattliches Pferd, ein harpunirter Wallfisch odermeinetwegen auch der gelenkigste Theater-Harlekin hätte nicht hübscher

Die Heimkehr. 5