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vereinigt sich mit noch vielen andern augenfällige» Ursachen, umeiner Fahrt nach dem Westen eine derartige Auszeichnung zu ver-leihen. Dazu kommt noch der Kastengeist mit seiner ekeln Ab-schließung, die feinere Bildung und die Zurückhaltung der Charak-tere, die sich ihres WertheS bewußt sind — Verhältnisse, welcheoft in Widerstreit treten mit der Aufdringlichkeit der Selbstsucht,dem Mangel an Bildung, der Unbekanntschaft mit dem was schicklich ist,und völliger Gemeinheit. Obgleich die Nolh derartige chaotischeElemente bald in eine gewisse Ordnung bringt, so entschwindetdoch die erste Woche gemeiniglich unter gegenseitiger Beobachtung,kalten Höflichkeiten und behutsamen Zugeständnissen, bis man sichendlich unverhohlener dem eingeborenen Wunsche nach Annäherunghingibt, wenn nicht etwa letztere durch offene Händelsucht, Zechge-lage bis in die tiefe Nacht hinein, eine quieksende Fidel oder einenunbefferlichen Schnarcher unmöglich gemacht wird.
Zum Glücke für die auf dem Montauk versammelte Gesellslbaftboten die aufregenden Ereignisse des Abends, an welchem das Pa-kctschiff aussegelte, eine gute Gelegenheit, die gewöhnliche Höf-lichkeitsprobezeit abzukürzen. Mit dem Eintreffen des letzten Pas-sagiers waren kaum zwei Stunden verflossen, und doch waren diebetreffenden Zirkel des Halbdecks und des Volkslogis schon weitmehr durch die Bande der Sympathie an einander geknüpft, alsdies bei der vielgepriesenen Nächstenliebe sonst in Tagen des ge-wöhnlichen Verkehrs der Fall zu sehn pflegt. Sie hatten sich —Dank sey es der Emsigkeit des Kapitän Trnck, welcher in Mittealler seiner Thätigkeit dennoch hinreichend Zeit erhascht hatte, umein halb Dutzend weitere Vorstellungen an den Mann zu bringen —bereits den Namen nach kennen gelernt, und die weniger gebildeten Ame-rikaner machten von diesem Umstande schon so unverhohlen Gebrauch,als handle sich'S um eine Bekanntschaft vieler Jahre. Wir sagen —die Amerikaner, denn die Kajüten der Paketschiffe bergen in derRegel einen Zusammenfluß von allen Nationen, obschon natürlich