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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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331
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Die Ruinen

ZZi

III.

Drohet Städten ollem, droht nur dem Steine das

Alter?

Ach sein Schicksal drückt selber die heiligeK unst.

Was bekümmerte mich dies Rom ? Mir fließet die

Throne,

Daß die Muse verbannt traurig im Elendewohnt.

Wenn einen Pfefferkrom die Glut ergreifet, so weint

man;

Schatze des Geistes sieht lachend in Flammenman stehn.

Willst du bleichen und blassen, und willst der Welt

eine Fabel,

Ein Gelächter ihr seyn; weihe der Muse dichnur.

Wer, ihr süße Gespielen, wer, ihr RuhmcS-Gcbcrinnen, ihr holden Aonidcn,

Welcher wüste Barbar, der euch ins ElendStieß, Gefangene, mit geschnürten Händen?Zeiten! Sitten! Gelächter, Ueppigkeiten,

Stolz und bäurische Macht, sie zwangen grausamEuch, Unsterbliche selbst, ihr heiligen GötterUnsrer Seele, zum Jammervollen Tode.

Wo ist der zarte Mcisterzug,

Die Linie Apellcs?

Lvsippus und Praxiteles