Die Ruinen.
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„Augustus, Dir dem Einzigen,
Vermach' ich meinen Weltkreis."
Augustus nahm die Schenkung an,
Und Rom ging in den Lrkus.
Die Leiche ziert Tiberius;
Sie brennet unter Nero.
Kommt, ihr Bürger und hebt der Mutter den Trauer-
gesanq an;
Auf dem Rogus dort, liegt sie, gesunkendas Haupt,
Todt. Kein Klagegeschrei erweckt die Gestorbene.
Sprenget
Wein und Gerüche; sie liegt modernd, dieHerrin der Welt.
Wer schloß ihr das Auge? „Die Blinden." Wer
flammet das Holz an ?
Muttermördcr, wohlauf! stecke dein Troja inBrand.
So begrabet sie dann. War das die 3? 0 m a,
Die Numantia einst, die einst Karthago
Niedertcat und dem Rheinstrom seine Hörner
Abstieß? Klaget, sie war, sic war einst Roma.
Jauchzend plündert am'tzt der Muttermördcr das
Haus aus;
Ihre Verlaffenschaft theilcn Nepoten mit ihm,
Scheußliche Sklaven. Erschöpft sind jene Schatze,
den Völkern
Blutig erpresset; anitzt vielst-'chen Sklaven einRaub.