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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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300
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Nachlese

Rückwärts. Sehet, es ist meine Lyra.

Und erlieg' ich alsdann; du hast nicht Ehre vom

Siege,

Tod! Du hast einen Schatten erleget *)

Der längere Tod.

Sechzig Ernten und sechzigmal,

Freund, crlcbctcst du, daß dir DionysusTrauben preßte. Du willst noch mehrErnten sebcn und fühlst glühenden LebensdurstBis zur Hefe des Kelchs. — Wohlan,

Trinke, trinke den Kelch bis an die Hefe. SchonNaht dem Auge, dem Ohre nahtDunkle, schweigende Nacht. Schwindel und Blöd-sinn nähn

Deinem Haupte. Wie zittert dirHand und Fuß! Du erliegest unter dem Ungemach,Das in Regen und Sturm und SchneeUnd in Schloßen auf dich , armer Beladener, fallt.

Ach, die schöneren Jahre — sindSie vorüber o Freund, wünschen am Leben wirUns nur längeren schwerem Tod.

Anspielung auf die dürre Gestalt des Dichters.