288
Nachlese
Den Frevel thcilten beide. Der Eine kehrtDem Recht entgegen; Der dem Senat den Speer.Es tönt der Stoß, und ach der FreiheitLetzter erschrockener Schatte schwindet.
Nur Einer steht entgegen des mächtigenTyrannen Antlitz, unüberwindlich ihm.
Der Römer Freiheit ist dem EatoWerthcr als Rom und die Gunst der Römer,
Ihm als sein Leben theurer. Und gleich mit Ihm,Denkt Eato's Gattin. Nacket durchwandern sieDie Wüste Lybiens und wählenBeide den Tod mit gezücktem Dolche.
Den Tod des edlen Eato von eigner HandMag Casar hören; aber den Eato sehnAls Knecht vor sich, das soll er nimmer! —Viele der Leichen hast du begraben,
Du Todtengraber Julius. War kein FeindEuch, Römer, übrig, daß ihr euch selbst erwürgt?Kein Thrazier? kein Dacer? Schrie nichtErassus Gebein euch noch an um Rache?
Fabricius